Sicherheit hautnah erleben

An der Wega präsentiert sich der Sicherheitsverbund Thurgau mit einer Sonderschau. Besucher können viel Action erleben, aber auch viel Hilfreiches lernen.

Sebastian Keller
Merken
Drucken
Teilen
Die Verantwortlichen der Sonderschau bringen der Bevölkerung an der Wega den Sicherheitsverbund Thurgau näher. (Bild: Reto Martin)

Die Verantwortlichen der Sonderschau bringen der Bevölkerung an der Wega den Sicherheitsverbund Thurgau näher. (Bild: Reto Martin)

WEINFELDEN. Ohne Konsequenzen in ein Polizeiauto steigen. Das ist eine der vielen Möglichkeiten an der Wega-Sonderschau. Während der Messe Ende September präsentieren sich alle Partner des Sicherheitsverbundes Thurgau auf dem Areal des Thomas-Bornhauser-Schulzentrums. «Wir wollen aufzeigen, wie der Sicherheitsverbund funktioniert», sagte Urs Alig, Chef des Amtes für Bevölkerungsschutz und Armee gestern in Weinfelden. Besucher können sich zahlreiche Informationen holen, sich aber auch mit Fachleuten aus dem Gesundheitswesen, der Feuerwehr, der Polizei und weiteren Bereichen unterhalten. Sie können Einsatzmittel wie Fahrzeuge besichtigen. Auch den Kindern wird etwas geboten: Sie lernen, wie Verletzungen realitätsnah geschminkt werden können.

Hilfreiche Ratschläge

Die Kantonspolizei Thurgau ist mit einem Skimming-Bancomaten vor Ort. «Wir zeigen, wie man sich mit einfachen Mitteln vor Skimming schützen kann», sagte Kommandant Hans Baltensperger. Die Polizei, die Feuerwehr, der Zivilschutz und der Rettungsdienst sind zudem zu mehreren Zeiten in Aktion zu erleben. Das Programm verspricht einiges: einen Hubretter in Aktion, eine Trümmer-Rettung des Zivilschutzes, eine Vorführung der Jugendfeuerwehr und einen Rettungseinsatz bei einem Verkehrsunfall. Am Wega-Sonntag gibt das Spiel der Kantonspolizei Thurgau ein Platzkonzert.

Naturgefahrenkarten lesen

Die Blaulichtorganisationen haben weitere Partner ins Boot geholt: Die Technischen Betriebe Weinfelden, Frauenfeld und Kreuzlingen präsentieren die lokalen Möglichkeiten zur Förderung von erneuerbaren Energien im Thurgau. Auch thematisieren sie die Speicherung von Energie. Das Amt für Umwelt (AfU) ist ebenfalls präsent. Dieses informiert über die häufigsten Naturgefahren im Thurgau. Wie Anita Enz vom AfU ausführte, sind erstmals die neuen Naturgefahrenkarten für die Gemeinden zu sehen. «Wir zeigen, wie man die Naturgefahrenkarte richtig liest», sagte Anita Enz. Dies sei auch für Privatpersonen nützliches Wissen.