Sichereres Netz für Führung in Notlagen

FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat hält ein sicheres nationales Datenverbundnetz für notwendig, wie er in einer Vernehmlassungsantwort schreibt.

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FRAUENFELD. Der Thurgauer Regierungsrat hält ein sicheres nationales Datenverbundnetz für notwendig, wie er in einer Vernehmlassungsantwort schreibt. Dieses flächendeckende Netz soll krisen-, abhör- und stromsicher sein und bei ausserordentlichen Lagen die Verbindung zwischen den Stellen des Bundes, der Kantone und Dritten sicherstellen. Die Führungsfähigkeit bei einem Stromausfall und einer Strommangellage sei ein zentrales Thema der Sicherheitsverbundsübung 2014 gewesen, teilt der Regierungsrat mit. Dabei habe sich gezeigt, dass eine anhaltende Unterversorgung mit Strom eine komplexe nationale Notlage hervorrufen würde. Das würde zu Führungsproblemen führen, weil die normalen Kommunikationsmittel nach kurzer Zeit nicht mehr funktionieren würden. Ein sicheres Datenverbundnetz soll künftig auch in Notlagen die Verbindungen zwischen Partnern des Sicherheitsverbundes Schweiz ermöglichen, das heisst zwischen den Führungsanlagen der Landesregierung, allen Departementen des Bundes, den Kantonen sowie den Betreibern kritischer Infrastrukturen, zum Beispiel Kernkraftwerke oder Landesflughäfen. Der Thurgauer Regierungsrat fordert, dass sich die Kantone lediglich an den Kosten ab Knotenpunkt im Kanton beteiligen müssen. (red.)