SIA Thurgau gründet neue Fachgruppe

DIESSENHOFEN. Die Sektion Thurgau des Schweizer Ingenieur- und Architektenverein (SIA) möchte noch stärker als wichtige Stimme für nachhaltige Baukultur wahrgenommen werden.

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DIESSENHOFEN. Die Sektion Thurgau des Schweizer Ingenieur- und Architektenverein (SIA) möchte noch stärker als wichtige Stimme für nachhaltige Baukultur wahrgenommen werden. «Wir wollen in Sachen Baukultur fachlich breit abgestützt sein und wahrgenommen werden», sagte Präsident Reto Mästinger an der SIA-Jahresversammlung. Neben dem Gestaltungsbeirat und der Arbeitsgruppe Raumplanung plant die SIA deshalb ab Herbst 2016 eine Fachgruppe Wettbewerbswesen.

Bewertung nach Katalog

Vorstandsmitglied Rico Lauper (PR/Medien) informierte über die geplante Fachgruppe. Sie soll aufgrund von einem einheitlichen Bewertungskatalog Wettbewerbsverfahren im Thurgau beurteilen. «Gerne steht sie Auslobern auch beratend zur Seite», erklärt Lauper. Die Bewertungen werden von erfahrenen und versierten Architekten und/oder Ingenieuren durchgeführt, welche Mitglied der SIA sind. Mit der Bewertung strebt der Verein an, seine Mitglieder auf die Qualität und die Mängel von laufenden Verfahren aufmerksam zu machen und damit eine Unterstützung beim Entscheid zur Teilnahme an einem Verfahren oder einer Jurytätigkeit zu bieten. «Die Beurteilung wird in Kurzform auf der Homepage publiziert. Die detaillierte Begründung steht den am Wettbewerb beteiligten Instanzen zur Verfügung.»

Zwölf Neueintritte

Der Jahresbericht des Präsidenten, die von Kassier Christian Trachsel vorgelegte Jahresrechnung und das Budget 2016/ 2017 wurden gutgeheissen. Als 200. Mitglied durfte der Präsident den stellvertretenden Kantonsingenieur Benedikt Eberle begrüssen. Der Verein zählt nach insgesamt zwölf Neueintritten neu nun 207 Mitglieder. (red.)