Sia freut sich über Zuwachs

Die bald 200 Mitglieder der Sektion Thurgau des Schweizer Ingenieur- und Architektenvereins (sia) legen das Gewicht auf eine nachhaltige Baukultur.

Werner Lenzin
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Der neue Präsident Reto Mästinger referiert vor den Sia-Mitgliedern der Sektion Thurgau. (Bild: Werner Lenzin)

Der neue Präsident Reto Mästinger referiert vor den Sia-Mitgliedern der Sektion Thurgau. (Bild: Werner Lenzin)

KREUZLINGEN. «Gestalter müssen die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft herausfordern, aber zuerst müssen sie sich selbst treu sein, denn Gestaltung ist Haltung», begrüsste der letztes Jahr neu gewählte Präsident, Reto Mästinger, die 41 Mitglieder in der Seeburg. «Die Sia ist der massgebende Berufsverband im Bereich Bau und Umwelt und steht für Qualität und Kompetenz», sagte Mästinger. Zudem rüttelte er seine Vereinsmitglieder auf: «Der Baubranche mangelt es an Vertrauen und den Bauingenieuren fehlt oftmals der Stolz auf die eigene Arbeit.»

Grosse Freude zeigte der Präsident über den Eintritt von 15 neuen Mitgliedern: «Dieses Jahr werden wir voraussichtlich die Schallgrenze von 200 Mitgliedern überschreiten.» Der Verein hat sich geöffnet, denn auch mit dem Abschluss einer Fachhochschule und zwei Empfehlungen kann man Mitglied werden. Einstimmig bestätigt wurde der Vorstand für die kommenden zwei Jahre.

Vom 20. bis 29. Juni kommenden Jahres veranstaltet die Sektion die «sia Tage 2016». Diese bieten den sia-Fachleuten die Möglichkeit, ihre Arbeit einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

«Der sia-Fachverband ist mir als wichtiger Partner meiner heutigen Funktion ein grosses Anliegen, gilt es doch sich zu engagieren und auszutauschen für den Berufsstand», wandte sich der Kantonsbaumeister Erol Doguoglu an die Versammelten. Er versteht sich auch heute noch als Architekt, der vermittelt zwischen Umsetzer und Planer.