Serenade mit Steinklängen

Es ist Tradition, dass das Collegium Musicum St. Gallen unter der Leitung von Mario Schwarz Konzerte mit speziellen Soloinstrumenten im Innenhof des Klosters Fischingen aufführt. In diesem Jahr kommt ein Instrument zum Klingen, das besonders aussergewöhnlich ist: die Gramorimba.

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Bild: pd

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Es ist Tradition, dass das Collegium Musicum St. Gallen unter der Leitung von Mario Schwarz Konzerte mit speziellen Soloinstrumenten im Innenhof des Klosters Fischingen aufführt. In diesem Jahr kommt ein Instrument zum Klingen, das besonders aussergewöhnlich ist: die Gramorimba. Hierbei handelt es sich um ein xylophonähnliches Instrument mit Klangkörpern aus Stein. Das Gramorimba kann als Weltneuheit bezeichnet werden. Es erzeugt einen einmaligen sphärischen Klang. Entwickelt wurde es von Rudolf Fritsche aus Wattwil. Als erstes Musikstück an diesem Abend wird das «Adagio und Rondo» KV 617 von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt. Im Original hat Mozart diese Komposition für Glasharmonika geschrieben. Rudolf Fritsche hat dieses wunderbare Werk für zwei Solisten am Gramorimba arrangiert. Auf dem Programm steht des Weiteren die Uraufführung «Im Märchenschloss» Opus 190 von Gion Antoni Derungs. Ein Werk für Flöte, Gramorimba und Streichorchester. Den Abschluss des Serenadenkonzertes bildet «Antiche danze ed arie» von Ottorino Respighi.

Collegium Musicum St. Gallen, Samstag, 29. Juni, 19 Uhr, im Innenhof des Klosters Fischingen (bei schlechtem Wetter in der Kirche)