Senn rockt mit dem Hackbrett

FELBEN-WELLHAUSEN. Rund 500 Senioren haben den 40. Seniorennachmittag in Felben-Wellhausen besucht. Sie hören die Hackbrett-Künste von Nicolas Senn und bestaunen waghalsige Akrobaten. Am Schluss wird Organisatorin Margrith Sidler gewürdigt.

Andreas Taverner
Drucken
Teilen
Nicolas Senn unterhält die Senioren in Felben-Wellhausen nicht nur mit seinem Hackbrett, sondern auch mit seinen Worten. (Bild: Andreas Taverner)

Nicolas Senn unterhält die Senioren in Felben-Wellhausen nicht nur mit seinem Hackbrett, sondern auch mit seinen Worten. (Bild: Andreas Taverner)

«Es ist nun 14 Uhr, wir fangen an», sagt Organisatorin Margrith Sidler energisch ins Mikrophon. Der 40. Regionale Seniorennachmittag, zu dem die Initiantin von Pro Senectute eingeladen hat, ist einer der wichtigsten Anlässe für ältere Menschen. So verwundert es nicht, dass sich bei Beginn rund 500 Personen in der Turnhalle in Wellhausen eingefunden haben. «Ich würde diesen Anlass ungern missen», ist eine immer wieder geäusserte Aussage mancher Senioren.

Turnen geht auch mit 66 Jahren

Felben-Wellhausens Gemeindeammann Werner Künzler bemerkt in seiner kurzen Ansprache, da niemand rauche, sei die übervolle Turnhalle brandschutztechnisch kein Problem. Danach zeigen rüstige Seniorinnen anhand des Schlagers «Mit 66 Jahren» turnerisch auf, was alles möglich ist, wenn sich ältere Menschen körperlich fit halten. Bevor Stargast Nicolas Senn auf seinem Hackbrett sein virtuoses Können beweist, singt und jodelt sich das Kinderjodelchörli Tannzapfenland mit vier erstmals auftretenden Kindern in die Herzen der Anwesenden.

Nicolas Senn, ein Virtuose auf dem Hackbrett, wird in einer Rückschau von Margrith Sidler an das Jahr 2001in Hörstetten erinnert, als er elf Jahre jung gewesen ist. «Den kleinen <Pfüderi> habe ich damals in mein Herz eingeschlossen», sagt sie.

Dass Hackbrett und Rock'n' Roll kein Widerspruch sind, beweist Nicolas Senn sogleich. «Dieser Stil heisst Hackenroll», sagt Senn, der danach sein ganzes Können zeigt.

Ein Lied für Margrith Sidler

Temporeich bildet der Auftritt der Turngruppe Akronis aus dem st. gallischen Niederwil fast den Schluss des Seniorennachmittages. Bewundernd und manchmal mit Sorgenfalten verfolgen die Besucher die Akrobatik-Darbietungen der acht Turner.

Ausser Programm wird dann noch mit einem Lied die Leistung von Margrith Sidler gewürdigt. Jacqueline Müller, Gemeindeammann von Pfyn, bezeichnet sie als Macherin. Werner Künzler sagt, er gönne den Pfynern Margrith Sidler.

Aktuelle Nachrichten