Sek soll neues Gesicht erhalten

Die Volksschulgemeinde Eschlikon hat am Sonntag das Siegerprojekt für die Erweiterung der Sekundarschule Bächelacker präsentiert. Im kommenden Sommer soll der Baukredit dem Volk zur Abstimmung vorgelegt werden.

Christoph Heer
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Die Visualisierung des Siegerprojekts «School with a view» der Zürcher Architekten Stucky und Schneebeli. (Bild: pd)

Die Visualisierung des Siegerprojekts «School with a view» der Zürcher Architekten Stucky und Schneebeli. (Bild: pd)

ESCHLIKON. Die Ausgangslage ist klar. Die Sekundarschule Bächelacker hat dringend eine Erweiterung nötig. Ebenso müssen Teilbereiche wie Singsaal und Lehrerbereich saniert beziehungsweise neu konzipiert werden. Nach einer Machbarkeitsstudie zur Vorbereitung des Projektwettbewerbs und der Definition eines Raumprogramms wurden erste Grobkostenschätzungen für die Erweiterung sowie die Sanierung erstellt; folgende Investitionskosten konnten demnach auf etwa sieben Millionen Franken festgesetzt werden. Seit Januar dieses Jahres lief der Architekturwettbewerb, wozu sich 50 Bewerber anmeldeten, es aber lediglich 10 in die engere Auswahl geschafft haben. Am Sonntag wurde nun das Siegerprojekt vorgestellt. Dabei wurde das Zürcher Architektenteam Stucki und Schneebeli von der Jury als Sieger erkoren. Ihr Projekt «School with a view» überzeugte in verschiedenen Kriterien. «Da die bestehenden Strukturen weitergezogen werden, es klar und funktional und mit einer hervorragenden Logik ausgestattet ist, fiel unser Juryentscheid klar auf dieses Projekt», erklärte Schulpräsidentin Susanne Koller.

Ein neues Gesicht

Die Erweiterung wird der Sek Bächelacker ein neues Gesicht verleihen. An der kommenden Schulgemeindeversammlung im Dezember muss nun zuerst der Kredit für das Vorprojekt genehmigt werden. «Wird uns dieser zugesprochen, können wir im kommenden Sommer den Baukredit an die Urne bringen.» Über die Höhe dieses Baukredits könne man noch nicht viel sagen, das Vorprojekt werde aber die genauen Dachkosten evaluieren können, sagt Koller.

Positive Rückmeldungen

Zum Siegerprojekt erntete die Schulpräsidentin etliche positive Feedbacks. Vielfach war die Meinung, dass das sehr gut passen wird. «Da hat man sich für das richtige Projekt entschieden», meinte ein Besucher. Über das weitere genaue Vorgehen informiert die Volksschulgemeinde am 22. September an einem weiteren Informationsanlass, dann auch mit den neusten Details zur Initiative «Sporthalle Eschlikon».