Sek Halingen muss erstmals in Finanzausgleich zahlen

HALINGEN. Für Markus Müggler, Präsident der Sekundarschule Halingen (Matzingen/Thundorf/Stettfurt), sind Zahlen nur ein Teil der Schule. Das sagte Müggler an der Schulgemeindeversammlung von Montagabend. Ausschlaggebend sei vielmehr der Schulbetrieb zum Nutzen der Schülerinnen und Schüler.

Werner Ulrich
Drucken
Teilen
Kommen bei «Pipo's» sofort ins Schwärmen: Werner Rindlisbacher, Maya Merz und Helen Rindlisbacher. (Bilder: Chris Marty/tgplus.ch)

Kommen bei «Pipo's» sofort ins Schwärmen: Werner Rindlisbacher, Maya Merz und Helen Rindlisbacher. (Bilder: Chris Marty/tgplus.ch)

HALINGEN. Für Markus Müggler, Präsident der Sekundarschule Halingen (Matzingen/Thundorf/Stettfurt), sind Zahlen nur ein Teil der Schule. Das sagte Müggler an der Schulgemeindeversammlung von Montagabend. Ausschlaggebend sei vielmehr der Schulbetrieb zum Nutzen der Schülerinnen und Schüler. Dieser widerspiegle sich wohl in den Zahlen der Rechnung und dem Budget. Schulpflegerin Iris Amrein erläuterte die Jahresrechnung 2015, die bei einem Umsatz von 4,476 Millionen einen Ertragsüberschuss von 375 140 Franken ausweist. Das Ergebnis wurde geprägt durch höhere Steuererträge von 343 000 Franken und Minderausgaben von 153 000 Franken, auch infolge tieferer Schülerzahlen.

Die Kehrseite der Medaille sei, so Müggler, dass aufgrund der gestiegenen Steuerkraft die Schule erstmals einen Beitrag von 240 000 Franken in den kantonalen Finanzausgleich abliefern muss. Infolge der tiefen Schülerzahlen führe das paradoxerweise dazu, dass die Schule auf Wahlfachangebote verzichten muss, auch wenn Geld aus der Gemeinde vorhanden wäre. Die Gewinnverwendung sieht zusätzliche Abschreibungen, eine Sanierungsvorfinanzierung und eine Zuweisung ins Eigenkapital vor. Das Budget 2016 rechnet mit einem Rückschlag von 145 500 Franken. Im Gesamtumsatz von 4,149 Millionen bei einem Steuerfuss von 40 Prozent ist nochmals ein Betrag von 274 000 Franken für den Finanzausgleich vorgesehen.

Schulleiter Roland Eggenberger gab einen Einblick in den Schulalltag. Gefordert sei die Schule mit den derzeit tiefen Schülerzahlen und der Aufgleisung des Lehrplans 21. Bei den Schülerzahlen sei der Tiefpunkt erreicht, für das Schuljahr 2018/2019 könne mit 60 Eintritten gerechnet werden. Talentschule, Sonderschulen und der Übertritt an die Kanti seien Faktoren, die kaum beeinflusst werden können. Schrittweise gehe die Schule an die Einführung des neuen Lehrplans. Dies sei keine «Schulrevolution», sondern einfach die Ablösung des bisher gültigen 20jährigen Lehrplans.

Sind Fans der Bar: Claudia Bänninger und Désirée Stettler.

Sind Fans der Bar: Claudia Bänninger und Désirée Stettler.

Sind Stammgäste: Yvan Dunjic und Marc Näf.

Sind Stammgäste: Yvan Dunjic und Marc Näf.