Seit 1992 gibt es die Informationspflicht

Seit 1992 steht im Natur- und Heimatschutzgesetz des Kantons Thurgau, dass Gemeinden die Pflicht haben, Umweltverbände über Bauvorhaben an wertvollen Gebäuden zu informieren. Die Verbände haben ein Einspracherecht. Die zuständige Behörde muss also aktiv über die Gesuche informieren.

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Seit 1992 steht im Natur- und Heimatschutzgesetz des Kantons Thurgau, dass Gemeinden die Pflicht haben, Umweltverbände über Bauvorhaben an wertvollen Gebäuden zu informieren. Die Verbände haben ein Einspracherecht. Die zuständige Behörde muss also aktiv über die Gesuche informieren. «Das wurde so formuliert, weil es den Verbänden nicht zuzumuten ist, sich selber aktiv über die Gesuche zu informieren», sagt Ruedi Elser, Leiter der kantonalen Denkmalpflege.

Insbesondere der Heimatschutz habe eine Tradition. Er sei einiges älter als die Denkmalpflege und habe – nicht nur im Kanton Thurgau – eine wichtige Funktion. (mvl)