Seit 1912 olympisch

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Der Begründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, Pierre de Coubertin, beansprucht für sich auch die Urheberschaft für den Modernen Fünfkampf. An den Olympischen Spielen 1912 in Stockholm war der Fünfkampf erstmals olympisch. Der Wettkampf umfasst traditionell die Disziplinen Fechten, Reiten, Schwimmen, Schiessen und Geländelauf. Die Leistungen werden in Punkten gewertet und zusammengezählt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges beteiligten sich vor allem Polizisten und Soldaten an den Wettkämpfen. Für Frauen ist der Moderne Fünfkampf erst seit Sydney 2000 olympisch. Seit 2009 werden die Disziplinen Laufen und Schiessen in einem kombinierten Wettbewerb ausgetragen, vergleichbar dem Biathlon-Sport im Winter (Langlauf und Schiessen). Statt ballistischer Waffen (Luftpistolen) kommen seit 2011 Laserpistolen zum Einsatz. (hil)