See, Sonne und griechisches Essen

Der 50jährige Christof Stillhard ist Kulturbeauftragter der Stadt Frauenfeld. Die kurzen Wege der Stadt haben es ihm angetan. Warum lohnt sich ein Ausflug nach Frauenfeld?

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Christof Stillhard Kulturbeauftragter der Stadt Frauenfeld (Bild: Nana do Carmo)

Christof Stillhard Kulturbeauftragter der Stadt Frauenfeld (Bild: Nana do Carmo)

Der 50jährige Christof Stillhard ist Kulturbeauftragter der Stadt Frauenfeld. Die kurzen Wege der Stadt haben es ihm angetan.

Warum lohnt sich ein Ausflug nach Frauenfeld?

Wegen des tollen kulturellen Angebots, der freundlichen Menschen, des Soft-Ice im Buume, der wunderbaren Landschaft rundherum.

Was fehlt Ihnen in Frauenfeld?

Ein See, manchmal die Sonne, ein griechisches Restaurant und die Einsicht, dass die Leute genau so lang mit dem Auto bis vor das Geschäft fahren, wie sie es dürfen. Sobald eine Strasse gesperrt ist, schaffen die meisten ein paar Schritte zu Fuss, zum Beispiel 200 Meter vom Marktplatz bis in die Altstadt.

Was ist für Sie die Schoggiseite von Frauenfeld?

Es sind mehrere: Dass man sich kennt, dass die Wege kurze sind, im wörtlichen wie übertragenen Sinn, und dass man quer durch alle Parteien und Altersstufen miteinander redet. Und dass es so viele engagierte Menschen gibt, die mehr vom Leben wollen als nur dem Geld hinterherrennen.

Was wäre für Sie ein Grund, aus der Stadt wegzuziehen?

Ich kann mir fast nicht vorstellen, von hier wegzuziehen. Aber zum Ausgleich ab und zu für ein paar Wochen in eine anonyme Grossstadt eintauchen oder fremde Länder kennenlernen, das wär schön. (tor)

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