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SCHWEIZER FILM: Kinostart von «Der Läufer» verzögert sich

Der an einen Thurgauer Waffenläufer angelehnte Film feiert im Herbst 2018 Premiere. Am vorletzten Waffenlauf hatte die Crew mit Hauptdarsteller Max Hubacher in Frauenfeld gefilmt.
Hauptdarsteller Max Hubacher drehte 2016 in Frauenfeld. (Bild: A. Stalder)

Hauptdarsteller Max Hubacher drehte 2016 in Frauenfeld. (Bild: A. Stalder)

Der Schweizer Film «Der Läufer» war erst für Ende 2017, dann für Anfang 2018 angekündigt. Der Spielfilm handelt von einem Spitzensportler, der zum Mörder wurde. Die Geschichte ist angelehnt an eine wahre Begebenheit: Ein junger Thurgauer, der 1998 den Frauenfelder Waffenlauf gewonnen hatte, wurde in den Jahren 2001 und 2002 in Bern zum Serientäter. Das Schicksal des Mannes bewegte den Filmproduzenten Stefan Eichenberger. Er wollte eine «fiktionalisierte, eigene Interpretation des realen Falls» schaffen.

Vor mehr als einem Jahr –im November 2016– kam die Crew von Contrast Film mit Regisseur Hannes Baumgartner nach Frauenfeld. Sie filmten einerseits während des Waffenlaufs und andererseits an den Tagen davor und danach. Statisten stellten gemeinsam mit Hauptdarsteller Max Hubacher Szenen des Laufs nach. Die Zuschauer wurden mittels Medienaufruf gesucht, die anderen Läufer über Leichtathletikclubs.

Film und Trailer sind fertig

Die Statisten müssen sich aber noch etwas gedulden, bis sie sich in «Der Läufer» selber im Kino sehen können. Produzent Stefan Eichenberger teilt auf Anfrage der «Thurgauer Zeitung» mit, dass der Kinostart erst im Herbst 2018 erfolgt. Das genaue Datum sei noch nicht bestimmt. Der Grund für die Verschiebung des Kinostarts ist nicht der Film selbst –dieser ist bereits fertig–, sondern die grosse Festivalpremiere, die jeweils vorher stattfinden muss. Wie Eichenberger sagt, buhlen mehrere internationale Festivals um den Schweizer Film über einen Waffenläufer. Doch der ideale Anlass konnte bisher nicht gefunden werden. «Der Trailer ist auch schon fertig, wird aber ebenfalls erst kurz vor dem Kinostart veröffentlicht», sagt Eichenberger weiter.

Im vergangenen Jahr gab Jürg Mosimann einen Krimi über die Vorfälle in Bern heraus. Der ehemalige Informationschef der Kantonspolizei Bern war hautnah an den Ermittlungen gegen den Thurgauer Waffenläufer beteiligt. Mosimann gibt im Buch «Tödlicher Schatten» die wahren Begebenheiten mit fiktiven Figuren wieder. (lsf)

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