Schwager-Nachlass für Glasfasernetz

Bichelsee-Balterswil soll mit Glasfaser erschlossen werden. 800 000 Franken sollen dem Projekt aus der Erbschaft von Ulrich Schwager zufliessen.

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BICHELSEE-BALTERSWIL. Der Vorstand des Werks Bichelsee-Balterswil ist entschlossen, den Service Public im Bereich Datenübertragung weiterzuführen und zu erneuern. Das EKT wurde gemäss einer Mitteilung beauftragt, einen Businessplan zur Erschliessung des Gemeindegebietes mit Glasfaser zu erstellen. Die Finanzen des Werks sind durch grosse Infrastrukturaufgaben stark belastet wie Arbeiten parallel zum Fernwärmenetz, die Sanierung der Hauptstrasse in Bichelsee oder die Verlegung der Mittelspannung nach Brenngrüti. Daher stellt sich für den Werksvorstand die Frage nach einer Staffelung der Arbeiten und Erschliessung weiterer Finanzquellen.

Balterswil bis Ende 2014

In einem ersten Schritt soll das Koaxialkabelnetz in Balterswil und Umgebung bis Ende 2014 mindestens zu 75 Prozent auf Glasfaser umgerüstet werden. Danach soll das Dorf Bichelsee angeschlossen werden. Damit dies in den Jahren 2015 und 2016 erfolgen kann und finanziell tragbar ist, hat der Vorstand des Werks ein Gesuch an den Gemeinderat um finanzielle Unterstützung eingereicht. Um den Steuerzahler nicht zu belasten, denkt der Vorstand dabei an den Restbetrag aus dem Nachlass Schwager in der Höhe von 800 000 Franken. Nur so kann dieses zukunftsgerichtete Projekt auch in Bichelsee in absehbarer Zeit realisiert werden.

Für Schnellentschlossene gratis

Um das Interesse der Bevölkerung an dieser Technologie zu ermitteln, wird das Werk mit der Jahresabrechnung Anfang Januar einen Prospekt mit Anmeldeformular versenden. Alle Liegenschaften, für die eine verbindliche Anmeldung für einen Anschluss und Leistungsbezug bis Ende April 2013 eintrifft, werden kostenlos an das Glasfasernetz angeschlossen. (red.)

Infos: www.w-b-b.ch