Schutzwesten für Jagdaufseher

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Fredi Himmelberger, Basler Versicherungen, übergibt Jagdaufseher Tobias Laib die Schutzwesten. (Bild: pd)

Fredi Himmelberger, Basler Versicherungen, übergibt Jagdaufseher Tobias Laib die Schutzwesten. (Bild: pd)

Mit Unterstützung der Basler Versicherung AG sind die Jagdaufseherinnen und -aufseher im Kanton Thurgau neu mit gelbleuchtenden Warnwesten ausgerüstet worden. In diesen Tagen beeinträchtigen Nebel und nasses Wetter die Sicht der Motorfahrzeuglenker. Deshalb ergeben sich vermehrt Wildunfälle. Mit entsprechender Vorsicht und Rücksicht auf Land- und Waldstrassen kann die Zahl der Unfälle verringert werden.

Im Kanton Thurgau werden jährlich etwa 1500 Wildtiere als «Fallwild» im Strassenverkehr gezählt. Die Suche und Bergung von verendetem oder verletztem Wild ist Sache der Jagdgesellschaften.

Notwendige Bestätigung

Die Jagdaufseher haben bei Wildunfällen zwei Aufträge. Einerseits bestätigen sie dem Fahrzeuglenker aufgrund der vorgefundenen Situation den Wildschaden. Diese Bestätigung ist bei einer allfälligen Schadensmeldung an die Motorfahrzeugversicherungs-Gesellschaft vorgeschrieben. Andererseits kümmern sie sich um verletztes oder verendetes Wild. Eine Suche mit entsprechend ausgebildeten Hunden ist für den Jagdaufseher oft zeitintensiv und anstrengend. Bei Nacht und schlechtem Wetter setzt er sich zudem auf Strassen grösseren Gefahren aus.

Sofort zu erkennen

Mit Unterstützung der Basler Versicherung AG sind die Jagdaufseher im Kanton Thurgau in Zukunft immer sofort zu erkennen. Alle vom Kanton bestätigten Jagdaufseher und -aufseherinnen sind zu ihrer persönlichen Sicherheit mit gelbleuchtenden Warnwesten ausgerüstet worden. (pd/red.)