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Schulschwänzen als Protest

ST. GALLEN. Heute Dienstag wollen Kurdenfamilien in der ganzen Ostschweiz ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Dies aus Protest gegen den Krieg, den die türkische Regierung gegen die Kurden führt, aber auch als Zeichen gegen jene Länder, die Waffen an die Türkei exportieren.

ST. GALLEN. Heute Dienstag wollen Kurdenfamilien in der ganzen Ostschweiz ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Dies aus Protest gegen den Krieg, den die türkische Regierung gegen die Kurden führt, aber auch als Zeichen gegen jene Länder, die Waffen an die Türkei exportieren. Die betroffenen Lehrer seien mittels Flugblatt über die Aktion ins Bild gesetzt worden, sagt Ismail Bulut vom Kurdischen Gesellschaftszentrum St. Gallen. Laut Schätzungen von Bulut sind etwa 100 Schulklassen in den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden betroffen. Die Aktion hätte ursprünglich schweizweit koordiniert werden sollen, wegen unterschiedlicher Ferientermine sei dies jedoch nicht möglich gewesen. Ob die Protestaktion rechtlich folgenlos bleiben wird, ist indes offen. Im Kanton Thurgau werden die Jokertage erst im kommenden Schuljahr eingeführt. (ar)

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