Schulbürger kippen Bauvorhaben

STETTFURT. Die Stimmbürger der Primarschulgemeinde Stettfurt sagen am Sonntag deutlich Nein zum Kredit von 7,8 Millionen Franken für Schulraumerweiterung samt neuer Turn- und Mehrzweckhalle. 133 Schulbürger stimmten für den Antrag der Behörde, 283 dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 50 Prozent.

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Roland E. Keller Präsident der Primarschule Stettfurt (Bild: pd)

Roland E. Keller Präsident der Primarschule Stettfurt (Bild: pd)

STETTFURT. Die Stimmbürger der Primarschulgemeinde Stettfurt sagen am Sonntag deutlich Nein zum Kredit von 7,8 Millionen Franken für Schulraumerweiterung samt neuer Turn- und Mehrzweckhalle. 133 Schulbürger stimmten für den Antrag der Behörde, 283 dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei gut 50 Prozent.

Schulpräsident Roland E. Keller spricht von einem «höchst erstaunlichen Resultat». Offenbar habe die Investitionssumme von knapp acht Millionen Franken die Bevölkerung davon abgeschreckt, dem Projekt zuzustimmen. Nun stehe Stettfurt wieder auf Feld 1. Schule und Politische Gemeinde müssten nun das weitere Vorgehen besprechen.

An der Gemeindeversammlung vom kommenden Donnerstag hätte die Politische Gemeinde über einen Beitrag von 2,13 Millionen Franken für eine neue Turn- und Sporthalle entscheiden sollen. Diese Abstimmung wird nun überflüssig.

Raumbedarf bleibt

Vom nun gescheiterten Erweiterungsprojekt von knapp acht Millionen Franken wären knapp fünf Millionen auf die Turn- und Mehrzweckhalle samt Aussenanlagen entfallen, davon hätte die Gemeinde gut zwei Millionen Franken übernehmen sollen.

Laut Keller ändere der negative Entscheid nichts daran, dass die Schule Stettfurt mehr Raum benötige: «Der Entscheid ist aus meiner Warte nicht gut für die Zukunft unserer Schule.» (hil)

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