Schulbehörde einstimmig für Gegenvorschlag

ESCHLIKON. Am 30. September werden die Eschliker im Rahmen einer ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung über den Antrag eines Stimmbürgers befinden.

Olaf Kühne
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Susanna Koller Präsidentin Volksschulgemeinde Eschlikon (Bild: Olaf Kühne)

Susanna Koller Präsidentin Volksschulgemeinde Eschlikon (Bild: Olaf Kühne)

ESCHLIKON. Am 30. September werden die Eschliker im Rahmen einer ausserordentlichen Schulgemeindeversammlung über den Antrag eines Stimmbürgers befinden. Dieser verlangt, dass künftig einmalige Sachgeschäfte über einer Million Franken und wiederkehrende Ausgaben über 100 000 Franken an der Urne und nicht mehr an einer Gemeindeversammlung beschlossen werden.

Bereits am 22. September wird in der Politischen Gemeinde über eine gleichlautende Volksinitiative befunden.

Die Behörde der Volksschulgemeinde Eschlikon macht zum Antrag einen Gegenvorschlag. Sie möchte die Limite für einmalige Geschäfte bei zwei Millionen Franken sehen, diejenige für wiederkehrende bei 200 000 Franken.

Letzten Dienstag berichtete unsere Zeitung, dass Schulpräsidentin Susanna Koller gar am liebsten das alte Regime beibehalten würde, weil man an einer Gemeindeversammlung komplexere Themen besser darlegen und ausdiskutieren könne.

Susanna Koller legt Wert auf die Feststellung, dass die ganze Schulbehörde hinter dem Gegenvorschlag steht und diesen auch einstimmig beschlossen hat.

Die Schulpräsidentin sah sich diese Woche mit weiterem Ärger konfrontiert. Aufgrund eines Fehlers der Post wurden Stimmrechtsausweise und Abstimmungsbotschaften für die kommende Versammlung nicht zeitgleich verschickt. Während die Ausweise schon am Montag in den Briefkästen landeten, erreichten die Botschaften erst gestern ihre Empfänger.

Ein Verzug, der bereits zu zahlreichen erbosten Anrufen von Stimmbürgern geführt habe, ärgert sich Koller.