Schreiner-Hobel für zehn beste

MÄRSTETTEN. 55 Jungschreinerinnen und Jungschreiner sowie 20 Schreinerpraktiker haben ihre Lehre bestanden und konnten in Märstetten das Ende ihrer Lehrzeit feiern.

Christof Lampart
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Zehn Jungschreinerinnen und -schreiner erhielten einen Hobel. (Bild: Christof Lampart)

Zehn Jungschreinerinnen und -schreiner erhielten einen Hobel. (Bild: Christof Lampart)

Der Präsident von Schreiner Thurgau VSSM, Hanspeter Meier, gratulierte den 75 Absolventinnen und Absolventen in der Mehrzweckhalle Weitsicht in Märstetten vor rund 250 Gästen zur bestandenen Lehrabschlussprüfung. Er lobte die jungen Frauen und Männer für ihren Durchhaltewillen und die erbrachten Leistungen. Auch wenn heute vor allem ein Feiertag sei und übermorgen bereits wieder der Berufsalltag einkehre, sollten sie sich bewusst sein, dass nur eine solide berufliche Weiterbildung ein gutes Fundament für die nächsten Jahre bilde, ermunterte Hanspeter Meier die Jungschreiner dazu, ihre eigene Karriereplanung nicht zu vernachlässigen.

5,4 für Fabian Weilenmann

Sehr gut waren die diesjährigen Leistungen an der Lehrabschlussprüfung. Nicht weniger als zwei junge Schreinerinnen und acht Schreiner erzielten sogar eine Durchschnittsnote von 5,1 und höher. Sie konnten für ihre Leistung den Schreinerhobel des Verbands Schreiner Thurgau VSSM entgegennehmen. Das beste Resultat erzielte Fabian Weilenmann aus Neukirch-Egnach (Ausbildungsbetrieb Menghin AG, Arbon, Note 5,4). Mit je 5,3 folgten Sandra Lenzinger aus Lustdorf (Otto Wägeli AG, Iselisberg-Uesslingen) und Rino Vogel aus Weinfelden (Erich Keller AG, Sulgen). Bei den Schreinerpraktikern bestand in diesem Jahr keiner der 20 Absolventen die Abschlussprüfung mit einer Note von 5,1 oder besser. Dass den jungen Frauen und Männern bei den Lehrabschlussprüfungen einiges abverlangt wurde, zeigte sich auch daran, dass fünf Schreiner-Kandidaten und ein Schreinerpraktiker die Lehrabschlussprüfung nicht bestanden.

Notendurchschnitt etwa gleich

Die Durchschnittsnote lag sowohl bei den Schreinern als auch bei den Schreinerpraktikern bei 4,6. Während die Schreinerpraktiker somit ihr Vorjahresniveau exakt hielten, verschlechterte sich der Durchschnittswert bei den Schreinern gegenüber dem Jahr 2010 um 0,1 Punkte.