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Schönholzer tritt gegen Konzern-Initiative an

Frauenfeld Der Thurgauer Regierungsrat Walter Schönholzer stellt sich öffentlich gegen die Konzernverantwortungs-Initiative. Der FDP-Politiker nimmt an einer Podiumsveranstaltung teil, wie die Medienstelle der evangelischen Landeskirche des Kantons Thurgau mitteilt. Organisiert wird die Veranstaltung von der landeskirchlichen Kommission für Entwicklungszusammenarbeit und vom evangelischen Weiterbildungszentrum Tecum. Sie findet am Mittwoch, 28. Februar, 19 Uhr, im evangelischen Begegnungszentrum Viva an der Rheinstrasse 48 Frauenfeld statt. Der Vorsteher des Departements für Inneres und Volkswirtschaft vertritt die ablehnende Position zusammen mit Denise Laufer, Fachverantwortliche des Verbands der Industrie- und Dienstleistungskonzerne in der Schweiz (Swissholdings). Für die Initiative sprechen Florian Wettstein, Mitglied des Initiativkomitees und Direktor des Instituts für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen, und Jeanne Pestalozzi-Racine, Stiftungsratspräsidentin von «Brot für alle». Gesprächsleiterin ist SRF-Wirtschaftsredaktorin Susanne Giger.

Noch ist offen, wann die im Oktober 2016 eingereichte und mit 120000 Unterschriften zustandegekommene Initiative zur Abstimmung gelangt. Lanciert wurde sie von einer Allianz aus Hilfswerken, Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen. Zu den Initianten gehören auch «Brot für alle» und Fastenopfer, deren ökumenische Kampagne zurzeit läuft. Die Initiative verlangt verbindliche Regeln, wonach Unternehmen mit Sitz in der Schweiz die international anerkannten Menschenrechte und Umweltstandards respektieren müssen – sowohl im In- wie auch im Ausland – und bei Verletzung zur Verantwortung gezogen werden.

Der Anlass wird musikalisch umrahmt von chilenischen Liedermacher Juan Carlos Zeta, Gesang und Gitarre, und Musikethnologe Roberto Hasaturyan, Percussion. (red)

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