Schluss jetzt mit Versteckis spielen

Heinz Bachmann hat die Bevölkerung der Gemeinde Herdern polarisiert. Das hat seine Nichtwahl gestern Sonntag deutlich gezeigt. Viele haben ihm seinen abrupten Rücktritt aus dem Gemeinderat im Herbst 2013 nicht verziehen.

Stefan Hilzinger
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Heinz Bachmann hat die Bevölkerung der Gemeinde Herdern polarisiert. Das hat seine Nichtwahl gestern Sonntag deutlich gezeigt. Viele haben ihm seinen abrupten Rücktritt aus dem Gemeinderat im Herbst 2013 nicht verziehen. Und viele haben nicht verstanden, warum er nun als Gemeindepräsident wieder aufs lokalpolitische Parkett zurückwollte.

Doch Bachmann war letztlich der einzige, der sich für das Amt zur Verfügung stellte, der seinen Kopf hinhielt. Er ist Mitglied der SVP, was in einer Thurgauer Landgemeinde kaum ein Grund ist, jemanden nicht zu wählen. Auch sein beruflicher Hintergrund als Polizeioffizier hätte ihn eigentlich qualifiziert. Nach dem Motto «wer nid wott, hätt gha» verzichtet er nun konsequenterweise auf den zweiten Wahlgang.

Bachmann ist geputscht worden, noch bevor er ins Amt gekommen ist. Mit ihrem feigen Flugblatt hatten die Putschisten ein leichtes Spiel. Jetzt aber ist die Zeit vorbei, Versteckis zu spielen, jetzt sollte sich jemand Mutiger outen.

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