Schlechte Luft in St. Gallen

ST. GALLEN. An den Hauptverkehrsachsen in St. Gallen und Zürich hat es noch immer zu viel gesundheitsschädigendes Stickstoffdioxid (NO 2 ) in der Luft. Dies geht aus dem neusten Jahresbericht von Ostluft über die Luftqualität im vergangenen Jahr hervor.

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ST. GALLEN. An den Hauptverkehrsachsen in St. Gallen und Zürich hat es noch immer zu viel gesundheitsschädigendes Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft. Dies geht aus dem neusten Jahresbericht von Ostluft über die Luftqualität im vergangenen Jahr hervor. An der stark befahrenen Rosengartenstrasse in Zürich wurde der Jahresmittel-Grenzwert für NO2 um 60 Prozent überschritten. Auch am St. Galler Blumenbergplatz enthielt die Luft um fast ein Viertel zu viel NO2, wie Ostluft am Mittwoch mitteilte.

Eher überraschend sei, dass es auch an einzelnen städtischen Standorten mit Einschränkungen des motorisierten Individualverkehrs relativ hohe NO2-Belastungen gebe, heisst es im Communiqué. Dies gelte zum Beispiel für den Bahnhofplatz und den Bohl in St. Gallen. Die Luftverschmutzung durch Stickoxide stammt speziell aus dieselbetriebenen Fahrzeugen. (sda)