SCHLATT: Sieben Projekte kommen in die engere Wahl

Dank gesunder Finanzen kann die Volksschulgemeinde der Region Diessenhofen ihren Steuerfuss bis 2023 beibehalten. Dies, obwohl Investitionen von 16,6 Millionen Franken anstehen, unter anderem für das neue Schulhaus Zentrum.

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Auf eine der grossen Aufgaben, welche die Volksschulgemeinde Region Diessenhofen (VSGDH) in Angriff nehmen wird, wurden die Besucher der Budgetversammlung in Schlatt gleich zu Beginn aufmerksam gemacht. Der Beamer strahlte Bilder zum Aufbau der Modelle des künftigen Sekundarschulhauses Zentrum aus. 72 Projekte seien eingereicht worden, berichtete Schulpräsident Jörg Sorg. Momentan sei man daran, eine Auswahl zu treffen, und es stünden sieben davon in der engeren Auswahl. Zum Ausgang des Wettbewerbs ist im Februar eine Ausstellung der Projekte vorgesehen.

Danach erläuterte Hansruedi Stör das Budget 2018 der Volksschulgemeinde. Es schliesst mit einem kleinen Minus von 19 330 Franken ab, das bei einem Aufwand von 14,614 Millionen und einem Ertrag von 14,594 Millionen Franken. Es basiert auf dem gleichbleibenden Steuerfuss von 98 Prozent. Darin enthalten sind verschiedene Ausgaben in die Infrastruktur, beispielsweise in die Neumöblierung verschiedener Schulzimmer und in Turngeräte.

Auf der Ertragsseite rechnet es mit höheren Steuereinnahmen. Wie Stör bei der Erläuterung des Finanzplans bis 2023 aufzeigte, steht die Volksschulgemeinde finanziell auf gesunden Beinen. Trotz Investitionen von rund 16,6 Millionen Franken kann auf diese Frist hinaus der Steuerfuss beibehalten werden, die Finanzierungen sind gesichert. Das Budget 2018 und der Steuerfuss von 98 Prozent wurden denn auch einstimmig genehmigt.

Umbau Schulhaus Schlattingen kommt voran

Sorg informierte noch über den geplanten Ausbau der IT mit Glasfaserkabel und Netzausbau sowie über den Aufbau der Begabtenförderung. Daraufhin berichtete Schulleiterin Natalie Mokalis über die Fortschritte beim Umbau des Schulhauses Schlattingen. Bereits fertiggestellt sind etliche Schulzimmer. Kleinere Schulzimmer wurden zu Gruppenräumen umgestaltet, die mittels Glastür von Schulzimmer abgegrenzt und trotzdem einsehbar sind. Sie bieten mehr Qualität für den Unterricht und sind eine grosse Erleichterung für die Lehrer, sagte Mokalis. Neu gestaltet wurde auch der Innenhof. Noch stehen indes einige Arbeiten an, bis das renovierte Schulhaus nach den Frühjahrsferien ein­geweiht werden kann. In ihrem Rückblick auf den Ferienpass ging Natascha Buschta, Vertreterin des Elternrats, noch einmal auf dessen vielfältige Aktivitäten ein, die bewusst auf lokale Gegebenheiten ausgerichtet waren und grossen Zuspruch fanden.

Ursula Junker

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch