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SCHLATT: Gregorianik bis Neobarock

Die 15. Konzertsaison in der Klosterkirche Paradies führt mit sechs Konzerten durch rund tausend Jahre Musikgeschichte.
Margrith Pfister-Kübler
Präsidentin Renée Franck und Organist Christoph Honegger im Konzertort, der Klosterkirche Paradies. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Präsidentin Renée Franck und Organist Christoph Honegger im Konzertort, der Klosterkirche Paradies. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Margrith Pfister-Kübler

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Sie strahlen um die Wette: Organist Christoph Honegger, zuständig für die Programmgestaltung, und Renée Franck, Präsidentin des Vereins Freunde der Klosterkirche Paradies, bei der Präsentation der 15. Konzertsaison in der Klosterkirche, geweiht dem Heiligen Sankt Michael. Entstanden ist der Verein nach der Restaurierung des kirchlichen Juwels im Jahr 2000 bis 2002. Die Kirche ist im Besitz der Katholischen Kirchgemeinde Schlatt, und in den Vereinsstatuten steht, dass die Konzerte zur Belebung der Kirche beitragen müssen.

Gregorianik aus Schaffhausen

Und dies geschieht mit beeindruckendem Erfolg. Tradition hat auch der Konzertbeginn: immer sonntags um 17 Uhr. Saisonauftakt macht am Sonntag, 24. September, die Schola Gregoriana Scaphusiensi. An der Orgel interpretiert Christoph Honegger eine barocke Sonate, und mit der Querflöte setzt Beatrice Kunz Verbindungen.

«Ohne Sponsoren und Vereinsmitglieder gäbe es diese Konzerte nicht mehr. Und wir haben treue Sponsoren, die Gemeinden Schlatt, Basadingen-Schlattingen und Diessenhofen unterstützen uns aus ihrem Kulturpool, und natürlich sind da unsere treuen Konzertbesucher», freut sich das Power-Team. Erfolg rundum, obwohl sie zwar mit «korrekten, aber nicht mit hohen Gagen» glänzen können. Trotzdem folgen vielbegehrte Ensembles dem Ruf ins Paradies. Der gute Ruf eilt bis nach Köln. Deshalb konnte das Ensemble NeoBarock aus Köln, ausgezeichnet mit dem Echo-Klassik-Preis, engagiert werden. Oder der Hackbrettvirtuose Nicolas Senn oder das Trio Arazon, das Barock-Quintett mit Musikern aus der Region oder das Barocktrompeten-Ensemble Ostschweiz (siehe Box).

Mit Kompetenz und Kreativität

Die kulturelle Relevanz in der Region zeigt, wie einmalig der Fundus ist, da fehlen auch Tangoklänge und Barocktrompeten nicht. Renée Franck und Christoph Honegger setzen ihre gesamte Kompetenz und Kreativität dafür ein, Kultur in der Klosterkirche zu ermöglichen. Reservationen laufen bereits, für das Konzert von Nicolas Senn seien schon 40 Plätze weg. Mit dem neuen Konzertprogramm setzen die Veranstalter jedenfalls ein starkes Statement. Auch die Klosterkirche selbst ist mit ihrer ehrwürdigen Kraft ein Magnet fürs Publikum.

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