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SCHLATT: Die Landi sucht Anschluss

Zwar haben die Genossenschafter noch dieses Jahr eine regionale Fusion abgelehnt. Doch nun sind die Verantwortlichen im Gespräch mit der Landi Weinland in Marthalen.
Roland Müller
Alleingang kaum mehr denkbar: die Landi in Schlatt. (Bild: Roland Müller)

Alleingang kaum mehr denkbar: die Landi in Schlatt. (Bild: Roland Müller)

Roland Müller

unterseerhein@thurgauerzeitung.ch

Nachdem die Landi Dägerlen und Umgebung 2015 einen Zusammenschluss mit der Landi Weinland abgelehnt hatte und auch 2017 ein Zusammenschluss der Landi Schlatt und Umgebung mit zwei weiteren Landis gescheitert war, kommt nun wieder Bewegung in die Sache.

Gemäss einer Mitgliederinformation der Landi Weinland haben die beiden Genossenschaften völlig unabhängig voneinander bei der Landi Weinland mit Sitz in Marthalen angefragt, ob sie bereit wäre, in Fusionsverhandlungen einzusteigen. Die beiden Anfragen sind jetzt von der Landi Weinland angenommen worden, und die Verwaltung hat für beide Anfragen grünes Licht für Verhandlungen in einer Projektgruppe erteilt.

Unterschiedliche Beweggründe

Aus Sicht der beiden Gesuchsteller sind es sehr verschiedene Gründe, welche sie zu diesem Schritt bewogen haben. Für die Landi Schlatt ist nach der gescheiterten Fusion der Alleingang bezüglich anstehender Investitionen und einem professionelleren Betreiben der einzelnen Geschäftsfelder kaum mehr denkbar. Es sind zum Teil ähnliche Gründe, welche die Landi Dägerlen und Umgebung auch zu einem zweiten Anlauf bezüglich eines Anschlusses bewogen haben. Hier hat die ausserordentliche Generalversammlung mit grosser Mehrheit dem aus Kreisen der Mitglieder gestellten Antrag, «unverzüglich Fusionsverhandlungen mit der Landi Weinland» aufzunehmen, zugestimmt.Die möglichen Fusionen ermöglichen auch aus Sicht der Landi Weinland räumlich bezüglich dem Wirtschaftsgebiet Verbesserungen. Mit dem Wirtschaftsgebiet der Landi Dägerlen und Umgebung kann die Lücke zwischen dem Stammgebiet um Marthalen sowie Rickenbach, Altikon und Dinhard geschlossen werden. Jenes der Landi Schlatt und Umgebung sorgt für eine Erweiterung im Osten.

Zudem spricht die Landi Weinland auch von einem grossen Synergiepotenzial. Hier stehen vor allem die Bereiche Getreidesammelstelle und Agrar im Fokus. Beide Landis bringen zudem wirtschaftlich gute Bereiche und Verkaufsstellen mit, welche sich ohne grössere Probleme integrieren lassen.

Projektgruppe nimmt nun ihre Arbeit auf

Zugleich würde die Landi Weinland mit der Fusion mit Dägerlen auch der grösste Aktionär mit Mehrheitsbeteiligung an der Landi Neftenbach AG. Die Projektgruppe mit den Vertretern aller drei Landis nimmt nun ihre Arbeit auf. So wird ein Betriebskonzept erstellt und die Fusionsverträge erarbeitet. In einem weiteren Schritt werden diese an einer Informationsveranstaltung vorgestellt. Ziel ist es, das über diese Fusionsfrage im kommenden Frühling abgestimmt wird.

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