Schatt-Down kurz vor den Hundstagen

Die Stadt stand zum Jahresbeginn mit abgesagten Hosen da. Das Budget-Referendum des Bundes der Steuerzahler blockierte bis Ende April fast zehn Millionen Franken. Die gesetzlich verordnete Untätigkeit brachte auf der Stadtverwaltung wohl den einen oder anderen ins Schwitzen.

Mathias Frei
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Die Stadt stand zum Jahresbeginn mit abgesagten Hosen da. Das Budget-Referendum des Bundes der Steuerzahler blockierte bis Ende April fast zehn Millionen Franken. Die gesetzlich verordnete Untätigkeit brachte auf der Stadtverwaltung wohl den einen oder anderen ins Schwitzen. Es drohte schlimmstenfalls ein Shut-Down, wie ihn etwa die USA auch schon erlebt hatten.

Derzeit geht es hitzebedingt nur mit abgesägten Hosen. Und ob Stadträtin oder Werkhofmitarbeiter: Jetzt würde sich wohl der eine oder die andere einen Schatt-Down herbeiwünschen. Das heisst: im Bikini in den Stadtratssitzungen, eine verlängerte Mittagspause für die Stadtverwaltung von 11 bis 16 Uhr, dafür Feierabend erst um 17 Uhr. Und für die Mitarbeitermotivation gibt's vor dem Schloss eine Liegewiese und auf dem Rathausplatz einen Pool.

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