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Sanierung wirbelt Staub auf

ESCHENZ. Der Parkplatz der Eschenzer Buebebadi wurde saniert. Die Zufahrt zu den Parkplätzen ist inzwischen geteert, so dass es nicht mehr staubt. Doch die Sanierung wirbelt Staub der anderen Art auf.

ESCHENZ. Der Parkplatz der Eschenzer Buebebadi wurde saniert. Die Zufahrt zu den Parkplätzen ist inzwischen geteert, so dass es nicht mehr staubt. Doch die Sanierung wirbelt Staub der anderen Art auf. Martin Bantli stand mehrfach an der Gemeindeversammlung auf und brachte verschiedene Kritikpunkte vor. Zur Erinnerung: Bantli und weitere Anwohner der Staaderstrasse liegen seit Jahren wegen ihrer Perimeterbeiträge zum Ausbau der Staaderstrasse im Rechtsstreit mit der Gemeinde.

Doch zurück zur Parkplatz-Sanierung, die rund 110 000 Franken kostete. Damit habe der Gemeinderat seine Entscheidungskompetenz von 60 000 Franken deutlich überschritten, sagte Bantli. Der Posten habe sich im Budget 2015 unter Reparaturen und kleinere Ausbauten der Gemeindestrasse befunden, sagte Gemeindepräsident Claus Ullmann. Zudem sei an der letzten Gemeindeversammlung und im Gemeindeblatt «Eschenzer Leu» über die bevorstehende Sanierung informiert worden.

Bantli monierte auch, dass der Grundeigentümer – die Bürgergemeinde – über die geplante Sanierung nicht informiert wurde. Ullmann räumte den Fehler ein und entschuldigte sich bei seinen Stimmbürgern: «Das geht auf meine Kappe.» Er habe sich schon bei der Bürgergemeinde offiziell entschuldigt.

Wunsch kam von Bürgern

Gemeindepräsident Ullmann rief in Erinnerung, dass der Wunsch nach einem sanierten Parkplatz von den Eschenzern selbst kam. Die Sanierung habe sich nicht bewerkstelligen lassen, ohne die mächtigen Platanen fällen zu lassen. Auch das war ein Kritikpunkt von Martin Bantli. Ullmann versicherte, dass heimischer Ahorn gepflanzt würde, damit die Autos weiterhin im Schatten abgestellt werden könnten.

Martin Bantli kritisierte weiterhin, dass die Gemeinde den Parkplatz ohne Baueingabe ausbaute und noch öffentliche Gelder für das Land der Bürgergemeinde ausgebe. Auch dieser Sichtweise widersprach Gemeindepräsident Ullmann. Die Gemeinde sei für den Unterhalt des Parkplatzes zuständig. Schliesslich empfahl Bantli den Stimmbürgern das Budget 2016 zurückzuweisen samt der Investitionen für den Parkplatz der Buebebadi. Der Gemeindepräsident wirkte irritiert: «Das geht nicht mehr.» Der Parkplatz wurde ab November saniert und die Ausgaben wurden in der Rechnung 2015 verbucht. (end.)

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