Salmsach ist fremdgegangen

Wie die katholische Kirchgemeinde Romanshorn hat auch die politische Gemeinde Salmsach ennet der Grenze eingekauft. Es war ein Kommunalfahrzeug. Die Behörde hat sich 2013 für einen deutschen Anbieter entschieden, weil das gleiche Fahrzeug so 60 000 Franken günstiger war.

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Wie die katholische Kirchgemeinde Romanshorn hat auch die politische Gemeinde Salmsach ennet der Grenze eingekauft. Es war ein Kommunalfahrzeug. Die Behörde hat sich 2013 für einen deutschen Anbieter entschieden, weil das gleiche Fahrzeug so 60 000 Franken günstiger war. Die Bevölkerung von Salmsach hiess das gut. Kritik hagelte es von Seiten des Thurgauer Gewerbeverbandes. Es sei ein schlechtes Zeichen, sagte der Präsident Hansjörg Brunner. Die Salmsacher haben sich aber aus der Affäre gezogen: Sie haben einen Garagisten aus der Region gefunden, der für sie das Fahrzeug importierte, der Gemeinde auf der Basis des aktuellen Wechselkurses verkaufte und Service sowie Unterhalt übernahm. (red.)

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