«Rückzug ist falsch»

Im Thurgau sind zehn Standorte von den Sparmassnahmen der SBB betroffen.

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Der VCS Schweiz lancierte gestern eine Petition und fordert die SBB auf, die bewährte Partnerschaft für den bedienten Billettverkauf durch Dritte an 52 Standorten beizubehalten. Kundenfreundlich, einfach und persönlich: Jede und jeder soll rasch und einfach zu seinem Billett kommen. Denn mit dem digitalen Ticketing sei das im öffentlichen Verkehr noch nicht möglich. Auch deshalb sei der Rückzug aus dem bedienten Verkauf falsch. Auch die VCS Sektion Thurgau ist enttäuscht über diese Entwicklung. Denn 10 dieser 52 Standorte befinden sich im Kanton Thurgau: Bischofszell, Diessenhofen, Ermatingen, Eschlikon, Islikon, Kreuzlingen Hafen, Münsterlingen-Scherzingen, Sirnach, Steckborn und Sulgen. Die Thurgauer Sektion fordert deshalb alle auf, sich an der Petition des VCS Schweiz zu beteiligen. Diese Woche haben die SBB angekündigt, per Ende nächstes Jahr die Zusammenarbeit mit Stationshaltern, Läden und Poststellen aufzulösen. Besonders irritierend findet der VCS diese Massnahme, weil die Kosteneinsparung vergleichsweise klein sei. (red.)