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Rückstände von Chromat sind besonders bedenklich

Selbst die Asche aus naturbelassenem Holz aus dem Wald kann die ­neuen Grenzwerte des Bundesamts für Umwelt nicht mehr einhalten. Zu viele Schadstoffe, unter anderem auch Schwermetalle, nimmt ein Baum im Laufe seines Lebens aus der Luft auf. Besonders bedenklich sind dabei Rückstände von Chrom, die beim Verbrennen zum umweltkritischen Chromat oxidieren. Aufgrund der neuen Bestimmungen darf deshalb die Asche aus Holzheizungen nicht mehr wie bis anhin – relativ günstig – in einer Deponie abgelagert werden. Die Vorschriften sehen vor, dass zuerst mittels eines kostspieligen Verfahrens und späterer Analyse der Nachweis ­erbracht wird, dass der Grenzwert an Schadstoffen eingehalten ist. Es existiere jedoch lediglich eine Pilotanlage in Pratteln BL, die in der Lage sei, die ­Reduktion des schädlichen Chromats durchzuführen, schreibt der Verband Holzenergie Schweiz in einem Brief an seine Mitglieder. Die Holzbranche, die auf einheimischen Rohstoff mit kurzen Transportwegen setzt, muss zur Einhaltung der Vorschriften seine Asche von überall her nach Pratteln fahren, wo dafür gar keine Kapazitäten vorhanden sind. Deswegen hat sich der Schweizer Verband bei Energieministerin Doris Leuthard beschwert. Längst nicht mehr daran zu denken ist, die Asche legal als Dünger in der Landwirtschaft auszubringen. Abklärungen haben ausserdem ergeben, dass die Asche von der Zementindustrie nicht als idealer Zusatzstoff für die Zementherstellung angesehen wird. In diesem Bereich lagen einst grosse Hoffnungen für die Entsorgung der Asche. (sme)

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