Rotwild von TBC noch verschont

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Tierseuche In der Ostschweiz sind bisher sämtliche Tuberku­losetests an Wildtieren negativ ausgefallen. Die Untersuchungen laufen weiter, Entwarnung gibt es nicht: In Vorarlberg wurden letzte Woche mehrere Verdachtsfälle bei Rindern gemeldet.

Anders als in Westösterreich, Südbayern, Frankreich und Italien seien aktuell in der Schweiz keine Wild- oder Nutztiere von der Rindertuberkulose betroffen, teilte das St. Galler Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen auf seiner Homepage mit. Seit Juni 2014 gibt es in der Ostschweiz und im Fürstentum Liechtenstein ein Tuberkulose-Früherkennungsprogramm für Wildtiere.

Im Winter 2016/17 blieben bisher sämtliche Tests an 209 Wildtieren negativ. Wegen der teilweise infizierten Hirsch- und Wildschweinpopulationen in den Grenzgebieten zur Schweiz bleibe das Ansteckungsrisiko allerdings erhöht. Die Untersuchungen im Überwachungsgebiet werden deshalb auch im laufenden Jahr weitergeführt. (sda)