Rote Speisezwiebel in der Arche des Geschmacks

Die Höri-Bülle ist eine rote Speisezwiebel mit zartem Aroma und milder, nicht aufdringlicher Schärfe. Dadurch eignet sie sich gut zum rohen Verzehr und macht sich sehr gut in Salaten. Beim Garen entfaltet sich ihre Schärfe, ohne dass dabei die charakteristische rote Färbung verloren geht.

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Die Höri-Bülle ist eine rote Speisezwiebel mit zartem Aroma und milder, nicht aufdringlicher Schärfe. Dadurch eignet sie sich gut zum rohen Verzehr und macht sich sehr gut in Salaten. Beim Garen entfaltet sich ihre Schärfe, ohne dass dabei die charakteristische rote Färbung verloren geht. Die typische flache, bauchige Form, oft verglichen mit einer fliegenden Untertasse, eignet sich besonders gut zum Zopfen. Der Anbau der Höri-Bülle ist begrenzt auf die Halbinsel Höri, die sich zwischen Radolfzell und Stein am Rhein wie eine Nase in den Untersee schiebt. Seit 2008 befindet sich die Höri-Bülle bei Slow Food Deutschland in der Arche des Geschmacks, seit diesem Jahr ist sie zudem bei der EU als geschützte geographische Angabe registriert – wie etwa Champagner oder Schwarzwälder Schinken. (red/end.)