Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Rot wie die Mohnblume am Ufer

Das Flaggschiff der Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, die MS Schaffhausen, ist nach der Generalüberholung bereit für die Saison. Neu wurden zwei Lounges auf den beiden Decks eingerichtet.
Caspar Hesse

SCHAFFHAUSEN. Der Wettergott muss dem Resultat die Note 6 gegeben haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass bei der gestrigen Medienpräsentation des wieder flotten Flaggschiffs MS Schaffhausen nur strahlende Sonne und hohe Temperaturen die zweite Jungfernfahrt nach 1970 begleiteten. Und wie die Sonne strahlte auch der Verwaltungsratspräsident der Schweizerischen Schifffahrtsgesellschaft Untersee und Rhein, Walter Sommer, bei dem «mehr Freude als bloss Freude» über das neue Schiff herrschte.

Budget leicht unterschritten

Die Renovation der MS Thurgau hatte zweieinhalb Millionen Franken gekostet, für die MS Schaffhausen waren 880 000 Franken budgetiert. Die voraussichtlichen Projektkosten belaufen sich auf 860 000 Franken. Wenn man die Eigenleistungen der Mitarbeiter von 5500 Stunden mit einbezieht, hat die Generalüberholung im letzten Winter circa 1,2 Millionen Franken gekostet.

Dafür wurde mit der Neumotorisierung noch zugewartet. «Allzu lange» werde es aber nicht mehr dauern, bis auch die «Schaffhausen» und die «Arenenberg» neue Motoren erhalten werden. Dann werden «alle unsere vier grossen Schiffe einen Partikelfilter haben und ökologisch auf dem neusten Stand sein», sagte Direktor Walter Herrmann.

Innenarchitekt Kurt Steiner wollte den Saalcharakter des Schiffes aufheben, wie er an der Medienorientierung sagte. Nun gibt es «Zonen unterschiedlicher Art», und das akustische «Höhlele» ist verschwunden.

Eigene Musik fürs Schiff

Dafür gibt es für das Schiff eine eigens komponierte Musik. Der gebürtige Römer Peter Irock, der heute im Tessin wohnt, hat sich von der Gegend und vom Schiff inspirieren lassen und eine liebliche, harmonische Musik geschrieben, die die Fahrgäste auf der Reise begleiten soll. Er empfand ein Gefühl der «Freiheit, ohne Berge vor der Nase». Die Musik ist auf einer CD festgehalten, die auf dem Schiff gekauft werden kann.

Auf dem Schiff wurden zwei Lounges eingerichtet, Seminare und Discoanlässe und Ähnliches sind möglich. Die Überholung wurde in der eigenen Werft in Langwiesen durchgeführt. Während die MS Thurgau in Gelb gehalten ist («Thurgau bringt Frühling und Sommer auf das Schiff»), erinnert die MS Schaffhausen mit ihrem Rot an Mohnblumen, die am Rheinufer blühen. Offizieller Start für das neue Schiff ist die Sternfahrt vom übernächsten Wochenende.

«Mehr Freude als bloss Freude», schwärmte Verwaltungsratspräsident Walter Sommer gegenüber Direktor Walter Herrmann.

«Mehr Freude als bloss Freude», schwärmte Verwaltungsratspräsident Walter Sommer gegenüber Direktor Walter Herrmann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.