Rorschach hat Paul Rechsteiner gewählt

Seit 2003 ist Thomas Müller Stadtpräsident von Rorschach – und nun das: Ausgerechnet auf heimischem Territorium hat ihn Paul Rechsteiner, sein linker Widersacher im Ständeratswahlkampf, überholt. Rechsteiner erhielt in der Stadtgemeinde 920 Stimmen, Müller nur gerade 638.

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Seit 2003 ist Thomas Müller Stadtpräsident von Rorschach – und nun das: Ausgerechnet auf heimischem Territorium hat ihn Paul Rechsteiner, sein linker Widersacher im Ständeratswahlkampf, überholt. Rechsteiner erhielt in der Stadtgemeinde 920 Stimmen, Müller nur gerade 638.

Die Ersatzbank

Bei der CVP folgt Nicolo Paganini mit 20 164 Parteistimmen dem frischgewählten St. Galler Nationalrat Thomas Ammann (22 239 Stimmen), bei der FDP ist es Walter Locher. Ihm fehlen 2086 Stimmen auf den neugewählten Marcel Dobler (22 390). Bei der SVP war es noch knapper: 597 Stimmen mehr hätten Mike Egger (46 364 Parteistimmen) gereicht, um die frischgewählte Barbara Keller-Inhelder (46 960) hinter sich zu lassen. Deutlicher der Abstand bei der SP: Parteipräsidentin Monika Simmler (17 919) fehlten 9680 Stimmen auf ihre Vorgängerin Claudia Friedl (27 598). (red.)