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ROMANSHORN: Vom Junkie zum Visionär

Er lebte als Drogensüchtiger auf der Gasse. Vor 70 Führungskräften berichtete Thomas Feurer über seine Heilung.
Thurgau@thurgauerzeitung.ch

Der 45-jährige Thomas Feurer zog am Dinner der Internationalen Vereinigung christlicher Geschäftsleute (IVCG) jüngere und ältere Führungskräfte in seinen Bann. Er konsumiert früh Drogen, gegen Ende der Schulzeit bereits regelmässig Heroin. Versucht es mit Gott, aber bekommt keine Antwort. Versucht es mit dem Teufel – und plötzlich klappt alles. Verdient als Model gutes Geld, leitet ein Hotel, ein beliebter Partylöwe, aber ständig unter Drogen. 14 Jahre steckt Thomas Feurer im Drogensumpf. Er betrügt Leute, landet im Gefängnis.

Dann fällt er auf dem Bahnhof voll auf das Gesicht und wacht im Spital wieder auf. Sein Bruder kommt und berichtet, die Mutter lasse sich taufen. Während er selber bei der Taufe durch Störmanöver auffällt, redet sein Bruder stundenlang mit dem Pfarrer. Mehr noch, auch sein Bruder wird fromm. Im Spital beginnt er selber, die Bibel zu lesen. Er liest in Offenbarung 3,20 «Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an» und im Römerbrief über die «Rechtfertigung vor Gott allein aus dem Glauben». Das überwältigt ihn. «Seit diesem Tag rührte ich keine Droge mehr an und erlebte fortan unglaubliche Dinge.» Feurer begann sich für Süchtige einzusetzen, gründete den Verein «Endlesslife». Seine Vision: «Viele Menschen möchten von ihren zerstörerischen Abhängigkeiten befreit werden.»

Rolf Frei

thurgau@thurgauerzeitung.ch

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