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Roesch als Revoluzzer

Diessenhofen Wütend gingen um 1900 Kunstfreunde auf moderne Künstler los. Wer sich für eine von Fesseln der Konvention befreite Wahrnehmung einsetzte, wurde als Kulturzerstörer verfemt. Der Diessenhofer Carl Roesch (1884–1979) in diese Zeit hineingeboren.

Diessenhofen Wütend gingen um 1900 Kunstfreunde auf moderne Künstler los. Wer sich für eine von Fesseln der Konvention befreite Wahrnehmung einsetzte, wurde als Kulturzerstörer verfemt. Der Diessenhofer Carl Roesch (1884–1979) in diese Zeit hineingeboren. Seine zeichnerische Begabung führte ihn mitten ins Kampfgetümmel. Mit jugendlicher Begeisterung bewunderte er die Avantgardisten. Doch erdgebunden und der kleinbürgerlichen Herkunft verhaftet, kam es zu keinem kühnen Sprung. Vielmehr ging Roesch den harten Weg, den Konventionen zu entfliehen, Schritt um Schritt. Den erarbeiteten Freiheiten suchte er in seinem Werk gültige Form zu geben. Als schwer verständlicher Revoluzzer wurde er gesehen. Der Direktor des Thurgauer Kunstmuseums Kartause Ittingen, Markus Landert, wird die Kunst der ersten Jahrhunderthälfte in seinem Lichtbildervortrag darlegen. (red.)

Vortrag: 3. Oktober, 19.30, Atelier, Steinerstr. 7, Diessenhofen

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