Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Römer und Franzosen gewinnen

Sieben Architekturbüros haben ein Projekt für die neue Pfyner Turn- und Mehrzweckhalle ausgearbeitet. Nun hat die Jury entschieden. Der Vorschlag «Römer und Franzosen» des Büros Lauener-Baer aus Frauenfeld hat gewonnen.
Stefan Hilzinger
Die neue Turnhalle, wie sie die Architekten in einer Visualisierung sehen. Die drei Giebel markieren (von links nach rechts): Foyer, Doppelturnhalle und Bühnenanbau. (Bild: pd/Lauener Baer)

Die neue Turnhalle, wie sie die Architekten in einer Visualisierung sehen. Die drei Giebel markieren (von links nach rechts): Foyer, Doppelturnhalle und Bühnenanbau. (Bild: pd/Lauener Baer)

PFYN. Mit Meilensteinen markierten die alten Römer die Wegstrecke. Von einem Meilenstein sprechen Politiker gerne, wenn eine Teiletappe erreicht ist. Das ist seit dieser Woche auch in Pfyn, dem römischen «Ad Fines», der Fall: Die Jury hat entschieden, welcher Vorschlag für eine neue Mehrzweckhalle weiterverfolgt werden soll.

Halle wird greifbarer

Es ist das Projekt «Römer und Franzosen» des Frauenfelder Architekturbüros Lauener-Baer. Schulpräsident Erich Schaffer und Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller freuen sich, dass ihr gemeinsames Vorhaben einer neuen Halle nun greifbarer wird. Beide sind Jurymitglieder. Es sei keine einfache Aufgabe gewesen, die Projekte zu beurteilen. 43 Architekturbüros hatten sich für den Wettbewerb beworben, sieben Büros sind zugelassen worden. Die Jury hatte die sieben Projekte anonym bewertet. In der letzten Runde Anfang März waren noch zwei Arbeiten im Rennen.

Der Vorschlag von Lauener-Baer hatte dann die Nase vorn. Man habe gespürt, wie intensiv sich die Architekten mit der örtlichen Situation des Standorts in unmittelbarer Nähe zum geschützten Ortsbild beschäftigt hätten, sagen Schaffer und Müller. «Es ist nicht einfach gewesen, das von der Bauherrschaft geforderte Raumprogramm auf der relativ kleinen Parzelle umzusetzen», sagt Architekt Brian Baer. Die Doppelhalle mit Bühne und Foyer soll im Osten zu liegen kommen, die Parkplätze im Westen. Die Halle aus dem Jahr 1967 wird abgebrochen.

Projektierungskredit einholen

Seit gestern sind das Siegerprojekt und die weiteren sechs Vorschläge ausgestellt (siehe Kasten). An der Schulgemeindeversammlung vom 21. März informiert Präsident Schaffer über das weitere Vorgehen. Als nächstes steht der Projektierungskredit an, über den Schulgemeinde und Politische Gemeinde jeweils separat befinden. Gemeinde und Schule teilen sich die Investition. Das Kostendach dafür beträgt sieben Millionen Franken.

Brian Baer Architekt bei Lauener-Baer, Frauenfeld (Bild: Stefan Hilzinger)

Brian Baer Architekt bei Lauener-Baer, Frauenfeld (Bild: Stefan Hilzinger)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.