Rock im Knast: Es flogen die Haare

TOBEL. Als Alternative zum Open Air in Frauenfeld traten drei Bands und ein DJ in der Komturei Tobel auf.

Christoph Heer
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Die junge Frau rockte ab. (Bild: ch)

Die junge Frau rockte ab. (Bild: ch)

Tobel. Little Rock, Addicthead, Black Sunny Day und DJ Quasi-Monomischer liessen es am Samstagabend beim zweiten Rock im Knast gewaltig krachen in der Komturei. Die Headbanger liessen ihr langes Haar minutenlang durch die Luft fliegen. Es waren jedoch nicht nur Rockertypen auszumachen. Auch junge Damen bewegten sich zu den Klängen der Bands. Unter ihnen Manuela und Vera: «In erster Linie sind wir hier, weil wir den Organisator Michel Wüthrich kennen. Aber natürlich hat sich unser Kommen auch wegen der Bands gelohnt. Die sind echt stark.»

Die Älteren wippten

Unter dem Publikum waren auch ältere Herrschaften. Sie wippten etwas gemächlicher, aber nicht weniger euphorisch zu den Klängen der Bands. Die Rauchschwaden der Nebelmaschine, die kräftigen Sounds und die Lichtshow sorgten für ein professionelles Ambiente.

Dritte Auflage

Den Feiernden gefiel es: «Das ist genial, einfach cool.» Für das Organisationsduo Freddy Fässler und Michel Wüthrich könnte es in Zukunft gut aussehen. Als Ziel gaben sie an, das Rock im Knast eventuell auch als Open Air durchzuführen. «Auf alle Fälle wird es im nächsten Jahr ein drittes Konzert im Knast geben. Darauf freuen wir uns schon heute.»