Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RICKENBACH: Wohnen statt mahlen

Im Sommer wird die stillgelegte Mühle mit dem markanten Silo abgerissen. An der Stelle des Industriebaus entsteht ein Wohnturm mit 44 Mietwohnungen. Die Baubewilligung ist rechtskräftig.
Abbruch und Neubau: Auf dem Mühleareal entsteht in den nächsten Jahren ein Wohnturm mit 44 Mietwohnungen. Das Investitionsvolumen dürfte sich auf rund 25 Millionen Franken belaufen. (Bild: Hans Suter)

Abbruch und Neubau: Auf dem Mühleareal entsteht in den nächsten Jahren ein Wohnturm mit 44 Mietwohnungen. Das Investitionsvolumen dürfte sich auf rund 25 Millionen Franken belaufen. (Bild: Hans Suter)

Lange Zeit war es ruhig im Areal der Eberle-Mühlen in Rickenbach, nachdem der Produktionsbetrieb im Jahr 2003 eingestellt worden war. Nach der Stilllegung wuchs der Wunsch, das leer stehende Mühlegebäude und den Silo zu neuem Leben zu erwecken. Zum einen sollte dadurch eine jahrzehntelange Industriebrache vermieden werden. Zum anderen ist die traditionsreiche Mühle, insbesondere durch den markanten Silo aus den 1960er-Jahren, längst zu einem eigentlichen Wahrzeichen von Rickenbach geworden.

Nach langer Planung ist es nun soweit: Die Bewilligung für die Umnutzung der ehemaligen Silo- und Mühlengebäude in einen Wohnturm ist rechtskräftig. Der Eröffnung eines neuen Kapitels in der langen Geschichte des ehemaligen Industrieareals steht somit nichts mehr im Weg. Die Vorbereitungsarbeiten für den im Frühsommer dieses Jahres geplanten Rückbau laufen dementsprechend auf Hochtouren.

Das Areal mit seiner parkartigen Umgebung wird mit einer Fussgängerbrücke zur Kirchgasse an das Dorf Rickenbach angebunden und mit einer Tiefgarage erschlossen. Bauherr Hansjürg Eberle, Vertreter der Eberle Nafag AG, freut sich auf die bevorstehenden Arbeiten und erklärt: «Wir haben viel Herzblut, Zeit und Geld in das Projekt investiert, mit dem wir familiär eng verbunden sind, und legen grossen Wert auf eine gute und nachhaltige Bauqualität. Wir sind überzeugt, mit den 44 geplanten Mietwohnungen ein in der Umgebung einzigartiges und preislich trotzdem attraktives Angebot zu schaffen.»

Realisiert wird das Projekt im Auftrag der Eberle Nafag AG durch Projektleiter Thomas Engel in Zusammenarbeit mit der St. Galler Baukla Generalunternehmung AG.

Aufwendige Abbrucharbeiten

Laut Aussage von Thomas Engel ist nach erfolgtem Abbruch mit einer rund zweijährigen Bauzeit zu rechnen. Die Hochbauarbeiten dürften allerdings nicht vor Anfang 2019 beginnen. Die bestehenden Silobauten werden mit einem grossen Bagger Stück für Stück bis auf die Fundationen «zurückgebissen». Der aus dem Silobeton entstehende Recycling-Kies kann direkt ab Platz bei nahe gelegenen Tiefbauprojekten wiederverwertet werden. Derzeit wird die Baustelleninstallation organisiert und der Baustellenperimeter eingezäunt. Danach erfolgt der Start für die Rückbauarbeiten. Die Investitionen werden sich auf rund 25 Millionen Franken belaufen. (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.