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RICKENBACH: Dauerparkierer zur Kasse gebeten

Wer sein Auto regelmässig auf öffentlichem Grund abstellt, bezahlt monatlich 80 Franken. Die Gemeinde ruft Autofahrer auf, sich von sich aus zu melden.
Simon Roth
Autos können in Rickenbach nicht beliebig lange gratis parkiert werden. (Bild: Reto Martin)

Autos können in Rickenbach nicht beliebig lange gratis parkiert werden. (Bild: Reto Martin)

RICKENBACH. Das Parkieren auf Gemeindegrund ist nicht gratis. Zumindest wenn man es für längere Zeit oder wiederholt tut. «Vielen Fahrzeughaltern ist nicht bewusst, dass das Dauerparkieren auf öffentlichem Grund der Gemeinde bewilligungs- und gebührenpflichtig ist.»

Mit diesem Hinweis macht die Gemeinde Rickenbach in der aktuellen Ausgabe ihrer Gemeindenachrichten die Bevölkerung auf ihre Parkregelung aufmerksam.

Regelmässige Patrouillen

Ob es denn in letzter Zeit vermehrt zu dauerhaft vollgestellten Parkplätzen gekommen sei, mag man sich ob solcher Meldungen fragen. «Wir weisen regelmässig auf die Regelung hin», beschwichtigt Gemeindeschreiberin Nadja Stricker auf Anfrage unserer Zeitung. «Dabei haben wir besonders Neuzuzüger im Blick, die nach erfolgter Anmeldung bei der Einwohnerkontrolle das Mitteilungsblatt zugesandt erhalten.» Für dauerhaftes Abstellen von Fahrzeugen fällt eine Gebühr von 80 Franken pro Monat an. Als Dauerparkieren gilt dabei «das einmalige Abstellen während mehr als drei Tagen sowie das regelmässige Abstellen während mehr als zwei Tagen pro Woche». Die Regelung sei indes nicht nur ein Papiertiger, erklärt Gemeindeschreiberin Stricker weiter, sie werde auch durchgesetzt.

Der Gemeindeweibel patrouilliere in regelmässigen Abständen zu den Parkplätzen auf öffentlichem Grund sowie zu den weiss eingezeichneten Parkfeldern gleichermassen. Dabei kontrolliere der Mitarbeiter jeweils mittels Fotobeweis, ob ein Fahrzeughalter gegen die Regelung verstossen habe.

Keine Busse, nur eine Rechnung

Die Fehlbaren erhalten deswegen allerdings keine Busse, sondern bekommen Post von der Gemeinde. Darin wird darauf hingewiesen, sich bei der Gemeindekanzlei zu melden, damit diese – bis auf Widerruf – die monatliche Gebühr in Rechnung stellen könne. Einen Anspruch auf einen fixen Parkplatz garantiert die Parkkarte, welche man dafür erhält, indes nicht.

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