RETO SCHERRER IM PAPIGLÜCK: Zwei Babys an einem Tag

Radio- und Fernsehmoderator Reto Scherrer 42 und seine Ehefrau Melanie 34 wurden zum dritten Mal Eltern. Der Zeitpunkt der Geburt hätte nicht spektakulärer sein können. Es gab sogar einen Plan B. Dafür bekommt der neue «Samschtig-Jass»-Moderator nun männliche Verstärkung Zuhause.

Martin Rechsteiner
Drucken
Teilen
Reto Scherrer ist zum dritten Mal Vater geworden. (Bild: Mario Testa/Archiv)

Reto Scherrer ist zum dritten Mal Vater geworden. (Bild: Mario Testa/Archiv)

Herzliche Gratulation! Sie und ihre Frau sind zum dritten Mal Eltern geworden?
Reto Scherrer: Das stimmt tatsächlich: David Scherrer heisst unser Sohn! Alles ist gut, alles dran, alle glücklich, alles perfekt gelaufen.

Wann hat David das Licht der Welt erblickt?
Scherrer: Er ist am Samstagabend, 26. August, kurz nach meiner Samschtig-Jass-Premiere auf die Welt gekommen.

Das heisst Sie waren quasi noch am moderieren als ihre Frau bereits in den Wehen lag?
Scherrer: Nicht wirklich. Die Premiere wurde drei Tag vorher aufgezeichnet. David hat also alles richtig gemacht. Er war sogar so Profi, dass er das Ende der Premiere abgewartet hat. Er konnte ja nicht wissen, dass es eine Aufzeichnung war.

Und was wäre gewesen wenn David bei der Aufzeichnung der Premiere auf die Welt gekommen wäre?
Scherrer:
Dann hätte ich natürlich alles stehen und liegen gelassen und wäre sofort zu meiner Ehefrau. Wir hatten immer Kontakt.

Und wie lief die Sendung dann?
Scherrer:
Wir hatten einen Master-Plan: Mein Freund Roman Kilchsperger war so lieb und stand auf Pikett an diesem Tag. Also nicht für die Geburt, sondern für die Moderation der Sendung. Und mein Premieren-Gast Jürg Randegger hat die Sendung ja schliesslich 24 Jahre lang moderiert. Ich denke er hätte ebenfalls übernehmen können.

Das ist jetzt alles schon fast ein Monat her. Wollten Sie die Geburt von David nicht früher öffentlich machen?
Scherrer: David sollte wie damals seine beiden Schwestern auch einen guten und ruhigen Start bei uns Zuhause haben. Und wir glauben, dass dafür die ersten paar Wochen entscheidend sind. Ohne Rummel. Im übrigen sind wir ja nicht Kate und William, wo es die ganze Welt zu interessieren hat, dass wieder etwas unterwegs ist. Die beiden machen uns übrigens bis jetzt jedes Baby nach.

Was heisst bis jetzt? Ist die Familienplanung nicht abgeschlossen?
Scherrer:
Kinder lassen sich nicht wirklich planen. Zum guten Glück nicht. Genauso wenig wie das Geschlecht und ihre Persönlichkeit und das ist doch wunderschön in dieser immer durchgeplanteren Welt. Wer weiss denn schon, was uns die Zukunft bringt.

Sie hatten bis jetzt einen reinen Frauenhaushalt mit zwei Mädchen: Emma (4) und Lisa (2). Wie gross war die Freude über den kleinen Bruder bei den Mädchen?
Scherrer: Naja, wenn man bedenkt, dass ihr Erbe auf einen Schlag nur noch ein Drittel an Wert hat, für das machen es die beiden sehr gut mit David.

Sie haben nun einen Stammhalter. Wie speziell ist das?
Scherrer:
Ich war überrascht wie verbreitet dieser Ausdruck Stammhalter im Jahr 2017 bei Menschen, die mir in meinem Umfeld gratuliert haben, noch ist. Das Geschlecht war bei meiner Frau und mir nie ein Thema. Meine beiden Töchter machen wir jeden Tag unendlich Freude. Also meistens - und ich weiss ja selber am besten, wie Männer ticken. Darum wird das mit David sicher noch eine spannende Herausforderung für uns.

Wenn wir Sie schon am Telefon haben: Wie waren sie eigentlich mit ihren ersten drei Samschtig-Jass-Ausgaben zufrieden?
Scherrer:
Es war wie bei der Geburt von David. Hat alles wunderbar funktioniert. Natürlich gibt es noch einiges zu verbessern und wir müssen uns noch etwas aneinander gewöhnen, halt eben wie im richtigen Leben. Die Sendung letzten Samstag mit Zirkuslegende Franco Knie, seiner hübschen Ehefrau und den beiden herzigen Zwillingen ist für mich ein guter Massstab für die Zukunft.