Resolution zum EC-Halt in St. Margrethen

ST. GALLEN. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr, Sektion Ostschweiz, beschliesst an ihrer Hauptversammlung vom Mittwoch, 25. Mai, eine Resolution zum gefährdeten EC-Halt in St. Margrethen. Der Eurocity Zürich–München solle wie bisher in St. Margrethen halten.

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ST. GALLEN. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr, Sektion Ostschweiz, beschliesst an ihrer Hauptversammlung vom Mittwoch, 25. Mai, eine Resolution zum gefährdeten EC-Halt in St. Margrethen. Der Eurocity Zürich–München solle wie bisher in St. Margrethen halten. Dabei handle es sich «um eine wichtige Anbindung an den internationalen Fernverkehr», dessen Einzugsgebiet nebst der wichtigen Wirtschafts- und Exportregion Rheintal auch Graubünden und die Bodensee-Region umfasse.

Der Spangenzug St. Gallen–Konstanz weise bei den Ende 2015 eingeführten täglich fünf Fahrten «erfreuliche Frequenzen in beiden Richtungen» auf und bestätige die wichtigen gegenseitigen Beziehungen von Arbeit, Freizeit und Tourismus zwischen den beiden Metropolen. Ein Ausbau auf den Stundentakt und damit der Einbau in die Taktfahrplan-Systematik dränge sich daher auf. Die Verbindung nach Konstanz sei auch im internationalen Kontext zu betrachten. Sie soll im Rahmen der Fernverkehr-Neukonzessionierung 2017 aufgewertet werden, indem sie in Singen mit dem aus Zürich kommenden EC vereinigt und nach Stuttgart verlängert werde. Damit werde dem Umstand Rechnung getragen, dass der Ausbau der Strecke St. Gallen–Konstanz auch mit HGV-Geldern erfolgte, also mit Mitteln, die für den Anschluss an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz bewilligt wurden. (cz)