Resolution für den Spangenzug

ST. GALLEN. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV) Ostschweiz verabschiedete anlässlich ihrer Hauptversammlung vom 18. Mai die folgende Resolution:

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ST. GALLEN. Die Interessengemeinschaft öffentlicher Verkehr (IGöV) Ostschweiz verabschiedete anlässlich ihrer Hauptversammlung vom 18. Mai die folgende Resolution:

Der Regio-Express Wil–Chur gehört in die Konzession Fernverkehr mit allen Konsequenzen. Es soll ein Halbstundentakt realisiert werden, und die Züge sollen wieder begleitet sein.

Der geplante Spangenzug St. Gallen–Konstanz ist im internationalen Kontext zu betrachten. Er soll im Rahmen der Fernverkehrs-Neukonzessionierung 2017 aufgewertet werden, mit dem Ziel, den Zug in Singen mit dem aus Zürich kommenden EC zu vereinigen und nach Stuttgart zu verlängern. Es ist zu wünschen, dass die Einführung des Spangenzugs wie geplant Ende 2015 erfolgt.

Die IGöV ist zudem nicht einverstanden, dass der Interregio mit Abfahrt 6.27 Uhr ab Rorschach nach Zürich mit Halt in Wallisellen (7.45) und Oerlikon (7.51) ab Fahrplanwechsel im Dezember wegfallen soll. Dieser Zug entspricht einem Bedürfnis zahlreicher Pendler und könnte bei entsprechender Planung auch weiterhin geführt werden. Die IGöV wird bei der Vernehmlassung zum neuen Fahrplan die Beibehaltung des Kurses verlangen. (red.) • SCHWEIZ 5