Reservate fördern die Artenvielfalt

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Bis ins Jahr 2030 sollen nach Vorgabe des Kantons zehn Prozent der Waldfläche als Reservate ausgeschieden werden. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen. Es fehlen 150 Hektaren bis zur 2000-Hektaren-Marke. Ein Waldreservat ist ein Waldgebiet, das mindestens 50 Jahre forstlich nicht genutzt wird. Dazu gehört auch der Schutz einzelner Habitatsbäume, bei denen der Mensch im natürlichen Lebenszyklus – vom Wachsen bis zum Absterben – nicht eingreift. Verschiedene Tierarten wie Wildbienen, Käfer, Fledermäuse und Vögel sind auf Lebensräume im Totholz angewiesen. Drei Viertel der Flächen sind Sonderwaldreservate. Mit gezielten Eingriffen werden seltene Tier- und Pflanzenarten sowie besondere Waldstrukturen geschützt. Seltene Baumarten wie die Elsbeere und der Speierling dienen der Verbesserung der Artenvielfalt. (clu)