Renaturierung hält Hochwasser durchaus stand

DIESSENHOFEN. Das Ufer zwischen Diessenhofer Badi und Schupfen soll revitalisiert werden. Für den Erhalt der Betonmauer kämpft die Gruppierung für den Erhalt der Rheinlandschaft.

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DIESSENHOFEN. Das Ufer zwischen Diessenhofer Badi und Schupfen soll revitalisiert werden. Für den Erhalt der Betonmauer kämpft die Gruppierung für den Erhalt der Rheinlandschaft. Mit einem Foto, das auch in unserer Zeitung veröffentlicht wurde, wollten sie beweisen, wie nach einer Renaturierung schon wieder Kies zugeführt wurde.

Dem widerspricht nun Günter Rieker als Präsident der Interessengemeinschaft, die sich für die Renaturierung stark macht. Er sagt, was auf dem Foto zu sehen ist: «Statt wie von den Gegnern natürlicher Rheinufer behauptet, wurde kein Kies zugeführt, sondern angefallenes Abbaumaterial von der Renaturierung des deutschen Ufers abtransportiert.»

Auch Peter Hunziker vom Kraftwerk Schaffhausen wehrt sich gegen das veröffentlichte Bild mit einer irreführenden Stellungnahme der Gruppierung für den Schutz unserer Rheinlandschaft: «Das Bild zeigt den Installationsplatz einer neuen Baustelle auf dem Gailinger Ufer und nicht angebliche Reparaturarbeiten an bestehenden Flachufern.» Hunziker ist für den Unterhalt des Rheinufers und damit für die Renaturierungen zuständig. Er sagt: «Die Kiesschüttungen halten einem Hochwasser stand.» (end.)

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