Rekordgewinn am Bichelsee

Der Bruttogewinn der Raiffeisenbank am Bichelsee überstieg 2015 erstmals die Fünf-Millionen-Grenze. Die älteste Raiffeisengenossenschaft der Schweiz konnte auch in den meisten anderen Kennzahlen zulegen.

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TURBENTHAL. Thomas Mayer ist sehr zufrieden. Der neue Verwaltungsratspräsident der Raiffeisenbank am Bichelsee löste im Mai letzten Jahres Markus Krapf ab. Zu seinem ersten Jahresabschluss sagt er: «Die Einführung der Minuszinsen durch die Nationalbank konnte uns nichts anhaben. Im Gegenteil: Wir konnten den Erfolg aus dem Zinsengeschäft sogar um über sieben Prozent steigern.»

Gar um über neun Prozent legte der Bruttogewinn zu – auf 5,02 Millionen Franken im 2015. Die Bank knackte so erstmals die Fünf-Millionen-Marke.

Handel markant gestiegen

Dazu sagt Bankleiter Ruedi Bleichenbacher: «Unser Ziel als genossenschaftlich organisierte Bank ist nicht die Gewinnmaximierung, sondern die Erzielung von guten Gewinnen. Diese ermöglichen uns, die Eigenmittel zu stärken und die Bank sicher und krisenresistent zu machen.» So konnten 2015 stille Reserven in der Grössenordnung von drei Millionen Franken gebildet werden. Auch in anderen Ertragssparten erzielte die Bank fast durchwegs Zuwächse: Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft konnte um 32,6 Prozent auf 570 000 Franken gesteigert werden. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft konnte ein Ertrag von 860 000 Franken (Vorjahr 850 000 Franken) erwirtschaftet werden. Die Bank konnte den Bruttoertrag auf 10,95 Millionen Franken steigern. Die Gesamterträge haben um 740 000 Franken oder 7,25 Prozent zugenommen. Einzig in ihrem Kerngeschäft, den Kundenausleihungen, musste die Bank ein Minus von 0,8 Prozent hinnehmen.

GV und zwei Feste

Die GV findet am 20. April in der Turnhalle Lützelmurg in Balterswil statt. Danach gibt es am 22. April zwei parallele Raiffeisenfeste in Turbenthal und Eschlikon. 7400 Genossenschafter sind dazu eingeladen. (red.)

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