Reizker, Trüffel und Fliegenpilze

Pilze sind zurzeit in den Wäldern um Frauenfeld in grosser Zahl zu finden. Alle Gemeinden der Region bieten eine amtliche Pilzkontrolle an.

Drucken
Teilen

FRAUENFELD. Wie im Märchen sei der Wald jetzt voller Pilze, sagt Silvana Füglistaler, Pilzkontrolleurin von Gachnang. Besonders zwei Arten habe es viele: giftige Fliegenpilze und essbare Reizker. Zum erstenmal im Leben hat Füglistaler diesen Herbst einen Trüffel in der Hand gehalten. Ein Sammler aus der Region hat ihn zur Kontrolle gebracht. Den Sommertrüffel fand er ungewöhnlicherweise an der Erdoberfläche.

Alle Gemeinden der Region Frauenfeld bieten eine unentgeltliche amtliche Pilzkontrolle an, was Füglistaler für sinnvoll hält. «Man verhindert Vergiftungen, wenn man die Pilze in die Kontrolle bringt.» Die Pilze sollten vorher sortiert und gesäubert werden. Wichtig sei, das ganze Sammelgut mitzunehmen. Manchmal bringe ein Sammler nur ein, zwei Exemplare. Werden diese für essbar befunden, hole er weitere Pilze an der Fundstelle und erwische dabei eine andere, giftige Art. Die Kontrolle ist unentgeltlich für die Einwohner der betreffenden Gemeinden. Telefonische Anmeldung ist erwünscht.

• Silvana Füglistaler, Gachnang, Tel. 052 375 10 16. Die Gachnanger und die Frauenfelder Kontrolleurin vertreten sich gegenseitig.

• Christine Kerzenmacher, Frauenfeld, 079 782 45 44. Angeschlossen sind Felben-Wellhausen, Hüttlingen, Neunforn, Pfyn, Thundorf, Uesslingen, Wängi.

• Monika Weber, Müllheim und Herdern, 079 362 46 34. Abwesend vom 1.–6. Oktober und an einem weitern Oktoberwochenende. Sonst auch Sonntag 17–17.30 Uhr im Feuerwehrgebäude Müllheim, bis 4. November. Ausserdem Mittwoch und Samstag 17–17.30 Uhr in der Gemeindeverwaltung Herdern in Lanzenneunforn, bis 3. November. Angeschlossen: Berlingen, Hüttwilen, Mammern, Raperswilen, Steckborn, Homburg. Einwohner anderer Gemeinden zahlen fünf Franken Unkostenbeitrag pro Kontrolle.

• Frederik Menzi, Magdalena Schenk, Sirnach, 071 622 24 18. Angeschlossen sind unter anderem Matzingen und Stettfurt.

Weitere Infos auf der Homepage der amtlichen Pilzkontrolleure: www.vapko.ch. (wu)