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REGION: Formidable Zahlen und Artistik

An einer Generalversammlung geniessen, staunen und lachen: Die Mitglieder der Raiffeisenbank Frauenfeld informierten sich in der Manege des Circus Knie über den Geschäftsgang ihrer Bank.
Christine Luley
Präsident Marcel Epper und Bankleiter Reto Inauen (mit roten Krawatten) bedanken sich bei Ivan Frédéric Knie. (Bild: Roger Winiger/PD)

Präsident Marcel Epper und Bankleiter Reto Inauen (mit roten Krawatten) bedanken sich bei Ivan Frédéric Knie. (Bild: Roger Winiger/PD)

Christine Luley

frauenfeld@thurgauerzeitung.ch

«Nach dem grossen Erfolg vor zwei Jahren, haben wir uns entschlossen, die GV wiederum in diesem Rahmen durchzuführen», wendet sich Verwaltungsratspräsident der Raiffeisen Frauenfeld Marcel Epper an die 2036 anwesenden Stimmberechtigten im Zirkuszelt. Die 8093 Mitglieder zählende Raiffeisenbank Frauenfeld schaut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Sie erreichte eine Bilanzsumme von 662 Millionen Franken und ist um 42 Millionen, oder 6,8 Prozent gewachsen.

Reto Inauen, der Vorsitzende der Raiffeisen-Bankleitung, präsentiert die Jahresrechnung 2017 mit einem um zwei Prozent gestiegenen Jahresgewinn. Massgeblich dazu beigetragen habe das Wachstum im Hypothekar- und Kundeneinlagengeschäft mit 9,2 respektive 4,8 Prozent. Die Versammlung wählt die bisherigen Verwaltungsräte: Luisa Koch, Robert Lüthi, Reto Altwegg, Wolfgang Ackerknecht wieder. Marcel Epper wird als Verwaltungsratspräsident bestätigt und für sein 15-jähriges Engagement im Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Frauenfeld geehrt.

Damit die Bank trotz strengeren Eigenkapitalvorschriften weiter wachsen kann, ist für die Mitglieder ab Mai 2018 eine Mehrfachzeichnung möglich. Die Basis stimmt dem Verzinsungsantrag der Anteilsscheine auf zwei statt wie bisher sechs Prozent nach einzelnen Wortmeldungen zu. Der Verwaltungsratspräsident äussert sich sachlich zu den Vorwürfen und Negativ- Schlagzeilen in den Medien gegen die Raiffeisen Schweiz. Es gelte, diese Vorfälle als Chance zu verstehen, um innerhalb der Organisation notwendige Korrekturen vorzunehmen. «Ganz wesentlich ist hierbei, dass die Position einzelner Raiffeisenbanken gegenüber Raiffeisen Schweiz wieder gestärkt werden muss», bekräftigt er.

Balance zwischen Tradition und Moderne

Um die Zirkuskuppel schwebt ein Drohnengeschwader und leuchtet im Dunkeln. Die jüngsten Mitglieder der Knie-Dynastie, Chanel Marie Knie und Ivan Frédéric begeistern mit ihren Dressuren mit Lamas und Pferden. Die Komikerin Regula Esposito stellt sich allem, was ihr in die Quere kommt, entgegen und teilt heftig aus. Das einstige Mitglied der A-Cappella-Gruppe Acapickels reitet singend auf einem Kamel und tanzt mit den Akrobatinnen, bis sich ihre Bandscheibe meldet. Die lebensfrohe «alte Schachtel» zieht auch einen Finanzierungsplan der Raiffeisenbank für geplante Schönheitsoperationen in Betracht. Der Magier Coperlin gibt auf witzige Art den grossen Entertainer aus Las Vegas. Unglaublich, wie er mit drei Äpfeln jongliert und diese im Flug sogleich verspeist. Vielleicht wäre er als Entertainer die ideale Begleitung der Thurgauer Apfelkönigin bei ihren Auftritten.

Wie ein Banker, im dunklen Anzug und mit Krawatte betritt Alexandr Batuev die Bühne. Der Kontorsionist scheint Knochen aus Gummi zu haben, denn er verbiegt seinen Körper auf unglaubliche Weise. Mit akrobatischen Einlagen und einem smarten Lächeln sortiert er seine Gliedmassen wieder an den richtigen Ort.

Ein tolles Programm, da sind sich die Zuschauer im Zirkuszelt einig. «Wollt ihr, dass der ‹Knie› in zwei Jahren wieder kommt?», fragt Bankleiter Reto Inauen. – Tosender Applaus.

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