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REGION: Der OL mit dem Öpfel drauf

Diesen Freitag geht die Öpfel-Trophy in die siebte Saison. Islikon ist der erste Austragungsort der Orientierungslaufserie in Thurgauer Dörfern. Zu den neun Läufen werden 6000 Teilnehmer erwartet, vom Kleinkind im Kinderwagen bis zum OL-Weltmeister.
Mathias Frei
Zwei junge OL-Sportler am letztjährigen Lauf in Hüttwilen. (Bild: PD (27. Mai 2016))

Zwei junge OL-Sportler am letztjährigen Lauf in Hüttwilen. (Bild: PD (27. Mai 2016))

Mathias Frei

mathias.frei@thurgauerzeitung.ch

Wenn die Laufstrecke mitten durch Badegäste im «Frankrichli» in Pfyn führt, wenn ein OL-Posten im Weinberg ob Hüttwilen Weitsicht über das Thurtal bietet, wenn der schnellste Weg zur nächsten orange-weissen Station durch die Bahnhofsunterführung Ermatingen geht, dann ist wieder Öpfel-Trophy-Zeit. Heuer erwarten die drei Thurgauer OL-Verein Thurgorienta, OL Amriswil und OL Regio Wil 6000 Teilnehmer an den neun Läufen. Diesen Freitag geht es los in Islikon. «Dort waren wir noch nie», sagt Heinz Stuber, Lehrer und alt Gemeindeammann von Hüttwilen. Er freut sich, dass er mit einer neuen Karte neue Herausforderungen bieten kann. Weitere Läufe der sowohl bei Familien als auch bei ambitionierten Sportlern beliebten OL-Serie finden in der näheren Region in Steckborn und Oberneunforn statt. Stuber war 2011 einer der Gründer der Laufserie. Ab Mitte April gilt in den Wäldern jeweils Schonzeit. Dank der Öpfel-Trophy, die eben gerade nicht im Wald stattfindet, mussten Orientierungsläufer nicht auf ihren Sport verzichten. Zudem wollten die Öpfel-Trophy-Gründer mit Läufen durch Dörfer interessierten Anfängern den Zugang zum OL-Sport erleichtern. «In den vergangenen sieben Jahren hat sich an der Öpfel-Trophy noch nie jemand verlaufen», sagt Stuber. Die Veranstalter haben ihr Ziel erreicht. In Sachen Teilnehmerzahlen ist die Öpfel-Trophy eine Erfolgsgeschichte. 2011 gab es noch weniger Läufe als heute, und pro Rennen machten 250 OL-Sportler mit. Mittlerweile sind es zwischen 600 und 700. 2015 nahmen 3800 Läufer teil. Im vergangenen Jahr waren es 5500. Optimisten würden dieses Jahr mit 7000 Teilnehmern rechnen, sagt Stuber. Er sei aber auch mit 6000 zufrieden.

Nicht nur bei den Läufern boomt die Trophy, auch bei den Austragungsorten habe man mittlerweile die Qual der Wahl, sagt Stuber. Denn aufgrund der Festwirtschaft, die von einem lokalen Verein geführt wird, ist es jeweils ein kleines Dorffest am Freitagabend. Um die Ambitionen für einen Lauf im nächsten Jahr hervorzuheben, rennen nicht selten auch Gemeindepräsidenten um die Wette. So nahmen schon Pfyns Gemeindepräsidentin Jacqueline Müller, der Steckborner Stapi Roger Forrer oder die Gemeindepräsidenten von Hüttwilen (Hanspeter Zehner), Felben-Wellhausen (Werner Künzler) und aus Oberneunforn Benjamin Gentsch teil.

«Für jeden eine passende Bahn»: Das ist laut Stuber das Motto der Veranstalter. So gibt es für Familien stets einen kinderwagentauglichen Zwei-Kilometer-Kurs. Primarschüler laufen einen halben Kilometer mehr. Und für die OL-Sportler gibt es einen Vier-Kilometer-Kurs. Wenn er es sich einrichten kann, ist auch der Thurgauer OL-Weltmeister Daniel Hubmann am Start. «Ein OL durch Rebberge ist auch für ihn eine neue Erfahrung», meint Stuber. Natürlich gibt es auch Preise. Nebst einer Gesamtwertung gibt’s nach jedem OL-Lauf Müesli, Öpfelringli, Apfelschorle und einen Apfel. Der Name verpflichtet eben.

www.oepfel-trophy.ch Islikon, 21. April; Eschlikon, 28. April; Oberneunforn, 5. Mai; Steckborn, 19. Mai; Berg, 9. Juni; Bischofszell, 18. August; Wilen b. Wil, 25. August; Kradolf-­Schönenberg, 1. September; Wigoltingen, 8. September.

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