Regierung wählt Mandatsträger nach Kompetenz

WEINFELDEN. Der Regierungsrat wählt Mitglieder von 63 Institutionen, Stiftungen, Kommissionen und Gesellschaften. Die Personalentscheide trifft er aufgrund von Anforderungsprofilen.

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WEINFELDEN. Der Regierungsrat wählt Mitglieder von 63 Institutionen, Stiftungen, Kommissionen und Gesellschaften. Die Personalentscheide trifft er aufgrund von Anforderungsprofilen. Das schreibt die Regierung in ihrer Antwort auf eine Einfache Anfrage von Kantonsrätin Katharina Winiger (Grüne, Frauenfeld). Sie wollte wissen, für welche Körperschaften der Regierungsrat die Mitglieder wählt, wie die jeweiligen Vertreter heissen, welche Parteien diese vertreten und welche Parteien nicht oder unterproportional vertreten sind.

Partei ist unwesentlich

Die detaillierte Auflistung aller Mandatsträger würde den Rahmen einer Einfachen Anfrage sprengen, schreibt der Regierungsrat. Er führt aber aus, dass ausgehend von den Anforderungsprofilen auf eine ausgewogene Besetzung des Verwaltungsrates zu achten sei. «Die politische Positionierung des einzelnen Mitglieds wird weniger gewichtet, wobei insgesamt nach Möglichkeit eine politisch ausgewogene Besetzung des betreffenden Verwaltungsrates angestrebt wird.» Weil die Parteizugehörigkeit von Mandatsträgern eine untergeordnete Rolle spiele, sei diese dem Regierungsrat häufig nicht bekannt. (mvl)