Regierung: GP verzichtet auf Kandidatur

FRAUENFELD. Am 11. März wählen Thurgauerinnen und Thurgauer die fünfköpfige Kantonsregierung. Zu einer Kampfwahl dürfte es diesmal nicht kommen.

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FRAUENFELD. Am 11. März wählen Thurgauerinnen und Thurgauer die fünfköpfige Kantonsregierung. Zu einer Kampfwahl dürfte es diesmal nicht kommen. Denn wie Urs Oberholzer, der Präsident der Thurgauer Grünen, auf Anfrage bestätigt, wird die grösste Nichtregierungspartei im Kanton definitiv nicht mit einer eigenen Kandidatur zu den Regierungsratswahlen antreten.

Die Grünen klärten die Möglichkeit einer eigenen Kandidatur in den letzten Wochen ab und zeigten offen ihr Interesse. Sie sehen aber wenig Chancen gegen die Bisherigen: «Eine grüne Kandidatur wäre möglich gewesen, wenn Jakob Stark in den Bundesrat gewählt worden wäre», sagt Oberholzer. Diese Option entfalle nun aber. Die vier Regierungsräte Bernhard Koch, Claudius Graf-Schelling, Kaspar Schläpfer und Jakob Stark sowie Regierungsrätin Monika Knill kandidieren erneut.

Offen ist, ob alle fünf die vierjährige Amtszeit ganz absolvieren werden. Gemäss Insidern wären vorzeitige Rücktritte der Amtsältesten Koch und Graf-Schelling denkbar. Die Grünen wollen bei einer Vakanz eine Kandidatur laut Oberholzer wieder prüfen. (hal)